Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
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Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Trumps strategischer Fehlschluss trifft auch Europa
Die alte Raubkatze und der Mut der Ukrainer
Der Landesverband Ost feiert Geburtstag – Die „Armee der Einheit“ wurde im DBwV verwirklicht
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
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Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Ein Ausweis, der mehr als Anerkennung sein kann
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Ingrid Trittin (li.) wurde durch Peter Braunshausen (re.) und den Bezirksvorsitzenden 3, Oberstleutnant Jörg Struckmeier, aus dem Landesverband Nord verabschiedet (Foto: DBwV/LV Nord)
Garlstedt. Zur Mandatsträgertagung im Landesverband Nord reisten rund 50 Vertreter von Kameradschaften, Referenten und Mitarbeiter des Deutschen BundeswehrVerbandes an. Unter Leitung des Stellvertretenden Landesvorsitzenden, Kapitänleutnant a.D. Peter Braunshausen, befassten sie sich in der Garlstedter Lucius D.-Clay-Kaserne zwei Tage lang vor allem mit verbandsinternen Angelegenheiten.Ehrlichkeit und WahrhaftigkeitWährend der Veranstaltung entbrannte eine engagierte Aussprache zu zwei Punkten, die bei der bevorstehenden Hauptversammlung des DBwV zur Diskussion stehen: Die Zusammensetzung des Bundesvorstandes und eine Beitragsanpassung. Die mögliche Änderung des Mitgliedsbeitrages sehen die Vertreter der Kameradschaften aus Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sehr kritisch.Sie machten deutlich, dass, wenn es um eine Beitragserhöhung geht, diese nicht als Anpassung, sondern offen als Erhöhung bezeichnet werden sollte. Die Mandatsträger aus dem zweitgrößten Landesverbandes mahnten deshalb nicht nur für die Hauptversammlung eine klare Sprache, Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit an. Braunshausen stellte fest, dass diese Forderungen voll im Einklang mit der Position des Landesvorstandes stehen und von diesem auch so vertreten werden.
Thomas Harder vermittelte den Teilnehmern das Mitgliedergewinnungskonzept des Verbandes. Der stellvertretende Landesgeschäftsführer Nord verdeutlichte dabei die positive Entwicklung der Mitgliederzahlen bundesweit und insbesondere in seinem Landesverband. Ingrid Trittin von der Bundesgeschäftsstelle trug in diesem Kreis letztmalig vor ihrer Zurruhesetzung im nächsten Jahr zum Kassenwesen und zur Arbeit mit der Organisationsweisung des DBwV vor.Wertvolle InformationenBraunshausen lobte Trittin im Namen des Landesvorstandes „für die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Wohle der Mitglieder und Kameradschaften.“ Die Teilnehmer der Veranstaltung dankten ihr mit lang anhaltendem Applaus. Ingrid Trittin antwortete mit bewegten Worten, dass ihr die Arbeit immer Spaß gemacht habe und sie auch künftig dem Landesverband Nord verbunden bleiben wird. Weitere Tagungsinhalte waren die Zusammenarbeit mit der Landesgeschäftsstelle in Neumünster, die Pressearbeit der Kameradschaften sowie die Rechtsschutzordnung des Verbandes. Die Inhalte kamen bei den Teilnehmern sehr gut an, so auch bei Joachim Siems von der ERH-Kameradschaft Schwanewede/Bremen-Nord. Für den pensionierten Stabsfeldwebel waren vor allen die aktuellen Informationen aus der Verbandsarbeit wichtig.Darüber hinaus sieht er es als Kameradschaftsvorsitzender positiv, dass der Landesvorstand gegen die Überalterung der ERH-Kameradschaften neue Wege sucht. So sollen Mitglieder nach ihrem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst ohne zeitliche Unterbrechung zu den ERH-Kameradschaften finden. Dies gestaltet sich jedoch vor allem an Orten schwierig, an denen keine Bundeswehr mehr stationiert ist. Siems freut sich deshalb über die Bemühungen des Landesvorstandes zur Lösung dieses Problems und hofft, dass diese erfolgreich sind.
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