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Vilnius. Litauens Grenzschutz will in den kommenden beiden Jahren 450 neue Beamte einstellen und zur Sicherung der Grenze zum benachbarten Belarus einsetzen. «Wir wollen den Grenzschutz stärken», sagte Behördenchef Rustamas Liubajevas am Montag in Vilnius dem Parlamentsausschuss für nationale Sicherheit und Verteidigung. Die zusätzlichen Beamten sollen demnach 2024 und 2025 rekrutiert werden und vor ihrem Dienstantritt an der Grenze des baltischen EU- und Nato-Landes einen dreimonatigen Einführungskurs absolvieren. Für den litauischen Grenzschutz arbeiten gegenwärtig rund 4300 Mitarbeiter, darunter Grenzbeamte und auch Zivilisten.
Litauen ist an seiner Grenze zu dem mit Russland eng verbündeten Belarus seit 2021 mit Migranten konfrontiert, die unerlaubt in die EU einreisen wollen. Der Baltenstaat beschuldigt genau wie Polen und Lettland den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko, in organisierter Form Migranten an die EU-Außengrenze zu bringen, um Druck auf den Westen auszuüben. Alle Länder haben deshalb bereits den Schutz der Grenze verstärkt.
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