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Paris. Belgien schließt sich dem deutsch-französischen Rüstungsprojekt FCAS an, in das auch Spanien eingebunden ist. Wie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Montagabend in Paris sagte, werde Belgien zunächst als Beobachter in das milliardenschwere Projekt für ein Luftkampfsystem eingebunden. «Das ist ein großer Fortschritt und diese Erweiterung wird es erlauben, dieses Schlüsselprojekt der Luftverteidigung der Zukunft noch stärker in Europa zu verankern.» FCAS steht für «Future Combat Air System», was sich als «Luftkampfsystem der Zukunft» übersetzen lässt.
Das Projekt hatte zwischen Deutschland und Frankreich zeitweise für Spannung gesorgt, auch weil die an der Entwicklung des neuartigen Kampfflugzeugs beteiligten Unternehmen Dassault und Airbus sich nicht über die Aufgabenverteilung einigen konnten. Ende vergangenen Jahres aber wurde ein Durchbruch erzielt. Das Berliner Verteidigungsministerium sprach von einer Kooperation, die Europas militärische Fähigkeiten stärkt und wichtiges Know-how für die deutsche und europäische Industrie sichert.
Das Luftkampfsystem FCAS soll von 2040 an einsatzfähig sein und den Eurofighter ablösen. Es soll im Verbund mit unbewaffneten und bewaffneten Drohnen fliegen und ist insofern mehr als ein Kampfflugzeug. Die Gesamtkosten wurden auf einen dreistelligen Milliardenbetrag geschätzt.
Macron machte die Ankündigung auf einem von Frankreich organisierten Ministertreffen zur Luftverteidigung in Europa, an dem auch Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) teilnahm.
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