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Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
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Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Als Teil der schnellen Eingreiftruppe verstärkte die «Bonn» zuletzt die Nordatlantik-Flotte der Nato. Nun ist das Kriegsschiff zurück in seinem Heimathafen.
Wilhelmshaven. Nach einem fast drei Monate langen Nato-Einsatz im Nordatlantik ist das deutsche Marineschiff «Bonn» in seinen Heimathafen Wilhelmshaven zurückgekehrt. Der sogenannte Einsatzgruppenversorger mit 183 Soldatinnen und Soldaten an Bord lief am Freitagvormittag im Hafen von Deutschlands größtem Marinestützpunkt ein. Zahlreiche Familienangehörigen, Freunde und Kameraden begrüßten die Besatzung an der Pier. Die «Bonn» war am 15. Januar zu dem Einsatz ausgelaufen.
Das Kriegsschiff war zuletzt Teil der Schnellen Eingreiftruppe der Nato, die auch «Very High Readiness Joint Task Force» genannt wird. Schiff und Besatzung waren dabei an der Ostflanke des Militärbündnisses in der Nord- und Ostsee sowie im Nordatlantik unterwegs. Der schnell verlegbare Einsatzverband dient der Nato als ein wesentlicher Beitrag zur Abschreckung und Verteidigung in Europa. Die Deutsche Marine beteiligt sich laufend an den multinationalen Flottenverbänden der Nato und stellt dazu regelmäßig Schiffe ab.
Der Kommandant der «Bonn», Eike Deußen, sagte in einer Mitteilung der Marine, er sei stolz auf seine Besatzung und die gezeigten Leistungen in dem Einsatz. «Es hat sich gezeigt, dass es ein gehöriger Unterschied ist, zusammen im internationalen Großverband zu fahren oder mehr oder weniger auf sich gestellt eine Mission im Mittelmeer zu erfüllen», sagte der 50 Jahre alte Fregattenkapitän. Teil des Einsatzes waren mehrere Manöver und ein Hafenbesuch beim neuen Nato-Mitglied Schweden.
Früheren Marine-Angaben zufolge war es für viele Besatzungsmitglieder das erste Mal, über einen längeren Zeitraum in einem festen Verband zu fahren. Im vergangenen Jahr war die «Bonn» am EU-Einsatz zur Überwachung des Waffenembargos gegen Libyen beteiligt. Zwischenzeitlich war das Versorgungsschiff im Februar dieses Jahres für eine Instandsetzung in der Warnowwerft des Marinearsenals in Rostock-Warnemünde.
Die rund 174 Meter langen Einsatzgruppenversorger sind die größten Schiffe der Marine. Sie versorgen Einsatzverbände auf See mit allen notwendigen Ressourcen wie Kraftstoff, Verpflegung, Material und Munition.
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