Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Der Landesverband Ost feiert Geburtstag – Die „Armee der Einheit“ wurde im DBwV verwirklicht
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Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
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Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
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Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Ein Ausweis, der mehr als Anerkennung sein kann
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Im Jahr 2020 sind laut BMVg 56 neue GTK Boxer an die Bundeswehr ausgeliefert worden. Foto: Bundeswehr/von Ostrowski
In einem aktuellen Bericht zieht das Verteidigungsministerium (BMVg) Bilanz über das 2020 zugegangene Material, welches „trotz Corona-Pandemie konstant und zuverlässig“ zugegangen sein soll.
In Sachen Großgerät habe es einen Zuwachs von vier A400M-Transportflugzeugen, drei NH-90-Hubschraubern und sechs NH-90-Sea Lion gegeben. Mit 56 statt der erwarteten 51 gepanzerten Transport-Kraftfahrzeuge vom Typ „Boxer“ und 13 statt 11 Kampfpanzern Leopard 2 A7V seien die Erwartungen sogar übertroffen worden. „Hinter den Erwartungen blieb der Zulauf des Schützenpanzers Puma“, wie das BMVg mitteilt, und der Fregatte 125, von der 2020 nur eine ausgeliefert wurde. Aufgrund der Corona-Pandemie sei auch die Digitalisierung der Streitkräfte bedeutend vorangekommen. Das bundeswehreigene Chatprogramm BwMessenger Matrix wurde auf den Zugriff von 80.000 Nutzern erweitert. Und unter anderem „wurden mehr als 30.000 Notebooks neu beschafft“, um möglichst vielen Bundeswehrangehörigen das sichere mobile Arbeiten aus dem Homeoffice zu ermöglichen. „Bis Ende 2021 sollen bis zu 120.000 Bundeswehrangehörige mobil arbeiten können.“ Und auch im Bereich der Bekleidung und Ausrüstung plant das BMVg mit großem Materialzulauf, vor allem für die Angehörigen der Very High Readiness Joint Task Force (VJTF). „Damit rund 17.000 Bundeswehrangehörige als schnelle Eingreiftruppe der NATO aus dem Vollen schöpfen können, wird zunächst ein Sperrbestand von 20.500 Ausrüstungssätzen eingerichtet.“
Beachtet man die Erfolge und positiven Trends des Berichts, muss allerdings klar festgestellt werden, es handelt sich hier wohl eher um „Tropfen auf dem heißen Stein“. Um die materielle Einsatzbereitschaft der Bundeswehr ist es gerade im Bereich der Hauptwaffensysteme schlecht bestellt, wie der DBwV erst im Dezember berichtete. Wer sich umschaut und einsatzbereite Schiffe, Hubschrauber oder Panzer zählt, der landet meistens bei weniger als 50 Prozent. An dieser Tatsache ändern ein paar neue Helme oder Laptops auch nichts.
Die vollständige Mitteilung des BMVg lesen Sie hier.
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