Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin. Die Bundeswehr ist mit der Einsatzbereitschaft ihrer Hauptwaffensysteme im laufenden Jahr nicht wirklich vorangekommen. Diese habe im Jahr 2019 durchschnittlich bei etwa 70 Prozent gelegen, «auf einem mit den Jahren 2017 und 2018 vergleichbaren Niveau», heißt es in einem am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Bericht des Verteidigungsministeriums. Nötig seien deswegen «zusätzliche Anstrengungen».
Systeme in der «Einführungs- und Wachstumsphase» seien «überwiegend im deutlich nicht zufriedenstellenden Bereich von unter 40 Prozent» einsatzbereit, heißt es in dem Bericht. Genannt werden der Schützenpanzer Puma, das Transportflugzeug A400M und der Transporthubschrauber NH90. Bei älteren Systemen wie dem Kampfflugzeug Tornado oder dem Transporthubschrauber CH-53 liege der Wert häufig unter 50 Prozent. Ein Grund: Bei diesen müssten wegen technischer Defekte Ersatzteile entnommen werden. Über 70 Prozent Einsatzbereitschaft gebe es bei den Fregatten, dem Kampfpanzer Leopard 2, dem Radpanzer Boxer sowie beim Kampfflugzeug Eurofighter.
«Die materielle Einsatzbereitschaft der Bundeswehr ist in den Einsätzen hoch, aber insgesamt ist sie nicht zufriedenstellend. Ich nehme diese Eingangsbilanz für mich als Ansporn», erklärte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) dazu am Donnerstag. Sie habe eine Klausurtagung der gesamten Leitung des Ministeriums und nachgeordneter Stellen für den Jahresbeginn 2020 angesetzt, bei der die Erhöhung der materiellen Einsatzbereitschaft einen zentralen Schwerpunkt bilden solle.
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