Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
Mama, warum hast du eine Uniform?
Eine Frau, die mutig für ein anderes Leben kämpfte
Kameradschaft und Selbstverständnis
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Erzählen Sie Ihre Veteranengeschichte!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
In Schleswig-Holstein arbeitet seit Anfang 2024 die jüngste und modernste Ausbildungseinrichtung der Bundeswehr für die bodengebundene Luftverteidigung. Spioniert Russland das Gelände aus?
Berlin. Drohnen über einem deutschen Luftwaffenstützpunkt an der Nordsee alarmieren einem Medienbericht zufolge die Bundeswehr. Die «Süddeutsche Zeitung» zitiert aus einem als Verschlusssache eingestuften Bericht an das Verteidigungsministerium, wonach im Januar mehreren Drohnen nahe dem Standort Schwesing Ermittlungen wegen Spionageverdachts ausgelöst haben. Eine Sprecherin des Operativen Führungskommandos bestätigte auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur «eine Mehrzahl an Drohnensichtungen am Bundeswehrstandort Schwesing im Januar».
In Schwesing werden laut «SZ» auch ukrainische Soldaten an «Patriot»-System ausgebildet für ihren Abwehrkampf gegen den russischen Angriffskrieg. Der CDU-Verteidigungsexperte Roderich Kiesewetter sagte der Zeitung, man können in dem Fall davon ausgehen, dass es sich vorrangig um russische Drohnen handelte.
Weiter sagte die Bundeswehrsprecherin, die örtliche Polizei habe den Vorgang an das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein weitergegeben. Zu den Ermittlungen der zivilen Behörden könne sich das Ministerium nicht äußern.
Wie die «SZ» weiter berichtete, wurden offenbar besonders professionelle Drohnen eingesetzt, bei denen die Abwehrmaßnahmen der Bundeswehr versagten. Man habe vergeblich versucht, mit sogenannten Jammern und anderem Gerät sie vom Kurs abzubringen oder zur Landung zu zwingen.
Kiesewetter sagte, einerseits gewinne Russland damit ein Lagebild, diese Drohnen dienten der Spionage. Zweitens dienten sie der Einschüchterung. Er bilanzierte: «Wir sind sowohl bei eigenen Drohnen als auch bei der Abwehr noch viel zu rückständig, was die Aufstellung der Bundeswehr anbelangt».
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: