Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Kabul - Bei einem Überfall militant-islamistischer Taliban in Nordafghanistan sind mindestens 13 Sicherheitskräfte getötet worden. Weitere zwölf seien bei dem Angriff auf zwei Kontrollposten von Armee und Polizei im Bezirk Dascht-e Artschi der Provinz Kundus verletzt worden, sagten mehrere Provinzräte am Mittwoch (29. Januar 2020). Die Islamisten hätten zudem weitere Sicherheitskräfte verschleppt und Waffen mitgenommen.
Polizei und Armee seien in dem Bezirk nur mehr im Bezirkszentrum stationiert und befänden sich dort praktisch ausschließlich in der Defensive, sagte der Bezirksgouverneur. Die Sicherheitslage verschlechtere sich auch in der Provinzhauptstadt Kundus, erzählen lokale Behördenvertreter. Taliban-Kämpfer bedrohten und verprügelten regelmäßig Menschen, führten gezielte Tötungen durch oder verschleppten Sicherheitskräfte. Am Mittwochmorgen (Ortszeit) seien erneut drei Personen, darunter ein Kommando-Soldat, entführt worden.
Gleichzeitig konnten Behördenangaben vom Mittwoch zufolge 62 Soldaten und Polizisten von Spezialkräften aus einem Taliban-Gefängnis in der nordwestlichen Provinz Badghis befreit werden.
Erst am Dienstag waren bei einem Taliban-Überfall in der Provinzhauptstadt Pul-e Chumri mindestens zwölf Polizisten getötet worden. Davor war in den vergangenen drei Wochen die Gewalt gegen Sicherheitskräfte in Afghanistan einer Statistik der «New York Times» zufolge erstmals seit vielen Monaten spürbar zurückgegangen.
Die USA und die Taliban hatten im Dezember zuvor abgebrochene Gespräche über Wege zu Frieden wieder aufgenommen. Zuletzt sollen Berichten zufolge die Islamisten US-Forderungen nach einer Reduzierung der Gewalt zugestimmt haben. Zum aktuellen Stand der USA-Taliban-Verhandlungen im Golfemirat Katar äußerten sich in den vergangenen Tagen weder die USA noch Taliban-Vertreter. Der US-Sondergesandte für Afghanistan, Zalmay Khalilzad, war am Dienstag in Brüssel, um Vertreter der Nato über den Verhandlungsstand zu informieren. Ein USA-Taliban-Abkommen soll Truppenabzüge einleiten und zu innerafghanischen Friedensgesprächen führen.
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