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Kameradschaft und Selbstverständnis
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Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Riga. Die Nato-Mission zur Luftraumüberwachung über den baltischen Staaten soll 2024 vorübergehend von Lettland statt von Estland aus durchgeführt werden. Wegen der notwendigen Renovierung des estnischen Militärflughafens Ämari sollen die Flugzeuge und das Personal für das «Nato Air Policing Baltikum» auf dem lettischen Stützpunkt Lielvarde stationiert werden. Dies teilten die Verteidigungsminister der beiden EU- und Nato-Länder, Inara Murniece (Lettland) und Hanno Pevkur (Estland), am Sonntag in Riga mit.
Laut Pevkur werden die Renovierungsarbeiten in Ämari voraussichtlich im kommenden Frühjahr beginnen und sollen etwa sechs bis acht Monate dauern. Deutschland werde daher seine Beteiligung an der Nato-Mission zur Luftraumüberwachung im kommenden Jahr von Lielvarde aus durchführen, sagte Murniece. Nähere Angaben dazu, wann deutsche Luftwaffen-Piloten in Lettland im Einsatz sein werden, machte sie nicht.
Estland, Lettland und Litauen besitzen keine eigenen Kampfjets. Die Nato sichert deshalb bereits seit 2004 den baltischen Luftraum. Dazu verlegen die Verbündeten im regelmäßigen Wechsel Kampfflugzeuge samt Personal in die Ostseestaaten im Nordosten Europas. Stationiert sind die Einheiten in Siauliai (Litauen) und Ämari (Estland).
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