70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
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Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
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Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
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Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
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Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
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Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Die EU-Flagge und die der Mitgliedsstaaten. Der Rückhalt für die Nato bröckelt in einigen Ländern. Foto: picture alliane / NurPhoto
Berlin. Die Zustimmung zu einer Mitgliedschaft in der Nato ist 70 Jahre nach ihrer Gründung in EU-Ländern einer Umfrage zufolge erheblich gesunken. Das gilt auch für Deutschland. Während 2017 noch mehr als zwei Drittel der Deutschen (68 Prozent) eine Mitgliedschaft ihres Landes im Nordatlantischen Verteidigungsbündnis befürworteten, sind es 2019 nur noch 54 Prozent. Das ergab eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov.
Ähnlich sei die Entwicklung in Großbritannien, wo die Zustimmung im selben Zeitraum von 73 auf 59 Prozent sank, und in Frankreich, wo sie von 54 auf 39 Prozent zurückging. In Skandinavien fiel der Rückhalt ebenfalls, blieb jedoch auf wesentlich höherem Niveau. In Dänemark ging der Zustimmungswert von 80 auf 70 Prozent und in Norwegen von 75 auf 66 Prozent zurück.
In den USA, wo US-Präsident Donald Trump die Nato wiederholt kritisiert hat, ist die Zustimmung der Umfrage zufolge zwar etwas niedriger als früher, jedoch einigermaßen stabil. 44 Prozent der Amerikaner befürworten die Mitgliedschaft der USA in der NATO 2019, im Jahr 2017 waren es noch 47 Prozent gewesen.
Eine Mehrheit der Bevölkerung der Nato-Staaten steht zur Beistandspflicht nach Artikel 5, dem zufolge ein Angriff auf ein anderes NATO-Mitglied als Angriff auf das eigene Land betrachtet wird. Hier gibt die Mehrheit der Amerikaner (57 Prozent), Briten (66 Prozent), Franzosen (53 Prozent) und Deutschen (58 Prozent) an, diese Bündnishilfe zu unterstützen.
Wenn konkret nach der Bereitschaft gefragt wird, bestimmte Länder zu verteidigen, ist die Bereitschaft allerdings nicht mehr so groß. Das gilt vor allem für die Türkei. Eine Verteidigung der Türkei gegen Russland ablehnen würden 68 Prozent der Deutschen (gegen 14 Prozent Hilfsbereite) und 48 Prozent der Franzosen (gegen 18 Prozent). Mit 31 gegen 31 Prozent sind die Briten gespalten. Bei den Amerikanern überwiegt die Bereitschaft zur Hilfe mit 36 gegen 22 Prozent.
Auch würden die Deutschen und Franzosen eher nicht zur militärischen Verteidigung der Ukraine und Rumäniens beitragen. Die Deutschen (41 Prozent gegen 31 Prozent) sehen außerdem eher davon ab, den USA Bündnishilfe zu leisten, im Gegensatz zu den Amerikanern, die den Deutschen zur Hilfe eilen würden (54 Prozent der Amerikaner würden helfen, 15 Prozent nicht).
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