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Riga. Die Nato hat eine erste Analyse ihres Debakels in Afghanistan abgeschlossen. Bei einem Treffen der Nato-Außenminister im lettischen Hauptstadt Riga verständigte sich das westliche Verteidigungsbündnis am Mittwoch auf Empfehlungen, die Fähigkeiten zur Durchführung großer und kurzfristiger Evakuierungseinsätze zu stärken. Zudem wird angeregt, sich künftig «erreichbare Ziele» zu setzen. Dazu solle auch die politischen und kulturellen Standards der Einsatzländer Beachtung finden.
In Afghanistan hatten im Sommer kurze Zeit nach Ende des fast zwei Jahrzehnte dauernden Nato-Einsatzes in dem Land die militant-islamistischen Taliban die Macht zurückerobert. Folge war eine zeitlich begrenzte und teils chaotische Evakuierungsoperation für Bürger aus Nato-Staaten und frühere afghanische Helfer der Bündnistruppen. Tausende Ausreisewillige wurden zurückgelassen.
Ziel des Nato-Einsatzes in Afghanistan war eigentlich, eine erneute Machtübernahme der Taliban zu verhindern. Diese hatten die Taliban dem internationalen Terrorismus Unterschlupf geboten. So wurden die Anschläge, die am 11. September 2001 die USA trafen, in Afghanistan vorbereitet.
Der geschäftsführende deutsche Außenminister Heiko Maas (SPD) sagte am Rande des Nato-Treffens, aus seiner Sicht werde es künftig sehr wichtig sein, sich vor Auslandseinsätzen klar darüber zu werden, ob man bereit sie, sie dauerhaft zu führen. Im Fall eines Einsatzes müsse die Devise «Gemeinsam rein, gemeinsam raus» auch umgesetzt werden. Zudem müsse man sich ernsthaft darüber Gedanken machen, ob jeder Auslandseinsatz immer zum Ziel haben müsse, die «uns genehme» Staatsform zu exportieren.
Die Nato hatte im April entschieden, den Abzug aus Afghanistan einzuleiten. Zuvor hatten sich die USA als größter Truppensteller gegen einen weiteren Verbleib entschieden. Für die Partner wäre eine Fortführung nur mit erheblichen Zusatzkosten und Risiken möglich gewesen. Unter anderem der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell hatte nach dem Afghanistan-Debakel offen kritisiert, dass der Nato-Abzug von den USA ohne große Rücksicht auf die Interessen anderer Bündnisstaaten durchgesetzt worden sei.
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