70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Erbil. Nechirvan Barsani ist zum Präsidenten der kurdischen Autonomiegebiete im Norden des Iraks gewählt worden. Der Kandidat der Kurdische Demokratische Partei (KDP) erhielt im Regionalparlament 68 Stimmen und damit eine Mehrheit, wie Parlamentspräsidentin Falla Farid am Dienstag mitteilte. Der 52-Jährige wird Nachfolger seines Onkels, des langjährigen kurdischen Präsidenten Massud Barsani.
Allerdings wurde die Wahl von Spannungen mit der zweiten großen kurdischen Partei, der Patriotischen Union Kurdistans (PUK), überschattet. Deren Abgeordnete blieben der Abstimmung fern, obwohl es eine Vereinbarung beider Parteien gegeben hatte. Die PUK warf der KDP vor, sich nicht an diese gehalten zu haben.
Der Posten des kurdischen Regionalpräsidenten war seit mehr als einem Jahr unbesetzt. Die Kurden im Nordirak hatten sich im September 2017 in einer Volksabstimmung mit überwältigender Mehrheit für die Abspaltung vom Irak ausgesprochen. Die Zentralregierung in Bagdad erkannte das Ergebnis jedoch nicht an und verhängte Strafmaßnahmen. Massud Barsani erklärte danach seinen Rückzug vom Präsidentenamt.
Sein Neffe Nechirvan genießt den Ruf, ein pragmatischer Politiker zu sein. Er stand seit 2012 an der Spitze der kurdischen Regionalregierung in Erbil. Barsani unterstützte zwar das Unabhängigkeitsreferendum, bemühte sich aber danach darum, die Beziehungen zu Bagdad wieder zu verbessern.
Barsanis KDP hatte bei der Wahl zum kurdischen Regionalparlament im vergangenen September 45 der 111 Sitze gewonnen. Auf Platz zwei folgte die PUK mit 21 Sitzen.
Die Kurden im Nordirak genießen weitgehende Autonomierechte, streben aber die Unabhängigkeit an. Sie wurden im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auch von der Bundeswehr unterstützt. Deutschland lieferte Waffen an die kurdischen Peschmerga-Kämpfer und bildete diese aus. Die KDP und die Familie Barsani gehören seit langem zu den dominierenden Kräften in den irakischen Kurdengebieten.
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