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Weiden/Oberviechtach. Verteidigungsminister Boris Pistorius hat am Mittwoch in der Oberpfalz Soldaten besucht, die von einer Verlegung von Bundeswehreinheiten an die Nato-Ostflanke nach Litauen betroffen sein werden. Pistorius nahm zunächst in Weiden Gespräche mit Bataillonskommandeuren sowie mit Kommunalpolitikern auf.
Die Bundeswehr will das Artilleriebataillon 131 von Weiden ins rund 40 Kilometer entfernte Oberviechtach (Landkreis Schwandorf) verlegen. Das dort angesiedelte Panzergrenadierbataillon 122 soll dauerhaft als Teil einer fast 5000 Soldaten starken Bundeswehrbrigade nach Litauen wechseln. Die Nato-Verpflichtungen, die die Bundeswehr erfüllen werde, wirkten bis nach Oberviechtach, sagte Pistorius zum Auftakt seines Besuches.
Kommunalpolitiker in Weiden halten eine Verlegung des Artilleriebataillons 131 für schwierig. Die Vernetzung der Soldaten und ihrer Familien mit der Stadt Weiden und der dortigen Zivilgesellschaft sei sehr groß.
Pistorius nahm in Weiden an einer Gefechtsausbildung teil und machte sich ein Bild vom Umgang der Soldaten mit der Panzerhaubitze 2000. In Oberviechtach wollte er sich einen Einblick in die Möglichkeiten des Schützenpanzers Puma verschaffen.
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