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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin. Der geschäftsführende Verteidigungsminister Boris Pistorius hat die Bedrohung für den Frieden in Europa als so dramatisch wie seit Jahrzehnten nicht mehr bezeichnet. «Die neue Bundesregierung wird sich von Beginn an auf diese angespannte Lage, diese Dauerkrise der europäischen Sicherheit ausrichten müssen», sagte der SPD-Politiker beim Indienststellungsappell des neuen Operativen Führungskommandos (OFK) in Berlin.
Das Kommando führt die Bundeswehr im In- und Ausland. Dies umfasst die Landes- und Bündnisverteidigung, die nationale Krisen- und Risikovorsorge, deutsche Beiträge zum internationalen Krisenmanagement, das Führen von Spezialkräfteoperationen sowie die Amts- und Katastrophenhilfe.
«Die Herausforderungen, vor denen wir alle in Deutschland und in Europa stehen, sind beispiellos», sagte Pistorius, der für eine weitere Amtszeit als gesetzt gilt. «Sie drängen uns zum Handeln. Wir müssen für den Schutz und die Sicherheit unseres Landes die richtigen Weichen stellen. Und das jetzt und entschlossen.»
Deutschland werde mehr für die Sicherheit in Europa tun müssen. Dies werde gemeinsam mit europäischen Partnern und den Alliierten der Nato gemacht. «Und wir werden dabei deutlich mehr Führung übernehmen müssen», sagte Pistorius.
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