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Verteidigungsminister Boris Pistorius nutzte in Augustdorf die Mitfahrgelegenheit im 1500 PS starken Leopard 2A6. Foto: picture alliance/dpa/Federico Gambarini
Die Ukraine soll 14 Leopard 2A6 von der Bundeswehr erhalten – was der Kampfpanzer kann, wurde Verteidigungsminister Boris Pistorius heute in Augustdorf gezeigt.
Dort ist das Panzerbataillon 203 beheimatet, die Leoparden für Ukrainern sollen aus den Beständen der Augustdorfer kommen. Zudem stellt das Panzerbataillon 203 insgesamt 550 Soldatinnen und Soldaten für den NATO-Gefechtsverband „enhanced Forward Presence“ (eFP) in Litauen. Pistorius nutzte die Gelegenheit, um mit den Angehörigen des Panzerbataillons ins Gespräch zu kommen. Dabei konnte er auch eine Runde im 1500 PS starken Leopard 2A6 mitfahren.
Pistorius betonte, dass er Wert darauf gelegt habe, dass die Soldatinnen und Soldaten des Panzerbataillons 203 nicht bloß aus den Medien und von ihren Vorgesetzten erfahren, dass 14 ihrer Panzer an die Ukraine abgegeben werden, sondern auch „von ihrem Minister“. Pistorius sagte, es mache ihm Freude zu sehen, mit wie viel Kompetenz und Herzblut die Panzerbesatzungen ihrer Arbeit nachgingen. „Diese Leopard 2A6 können eine wichtige Rolle in dem Kampf der Ukrainer gegen den Aggressor Russland spielen“, sagte Pistorius. Die Notwendigkeit, der Ukraine zu helfen, würde von den Angehörigen des Bataillons erkannt, so der Minister, „auch wenn man betrübt darüber ist, die die Übungs- und Ausbildungskapazitäten dadurch deutlich reduziert werden“. Pistorius versprach, sich „mit Nachdruck dahinter zu klemmen, um die Nachbeschaffung mit Leopard 2A7 zu gewährleisten“.
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