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Berlin. Verteidigungsminister Boris Pistorius will der Beschaffung von Munition für die Bundeswehr «oberste Priorität» geben. «Bis 2031 müssen und wollen wir deutlich über 20 Milliarden Euro in Munition investieren», sagte Pistorius dem «Spiegel» (Montag) weiter. «Ohne Munition nutzen die modernsten Waffensysteme nichts, auch wenn sie einsatzbereit auf dem Hof stehen», sagte er demnach. Im laufenden Jahr wolle er eine Milliarde Euro für Munition ausgeben.
Im Juni hatte der Bundestag mehrere milliardenschwere Rahmenverträge für Artillerie- und Panzermunition beschlossen, mit denen sowohl die Bundeswehr als auch die ukrainischen Streitkräfte versorgt werden sollen. Schleppend angelaufene Bestellungen hatten unter Pistorius' Vorgängerin Christine Lambrecht zu scharfer Kritik geführt. Fragen gab es auch dazu, warum der geschätzte Bedarf von 20 Milliarden Euro nicht schon im 100-Milliarden-Sondervermögen für die Bundeswehr aufgenommen wurde.
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