Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Mama, warum hast du eine Uniform?
Eine Frau, die mutig für ein anderes Leben kämpfte
Kameradschaft und Selbstverständnis
„Die Bundeswehr braucht eine Revolution“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Erzählen Sie Ihre Veteranengeschichte!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Brüssel. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat erstmals den neuen US-Verteidigungsminister Pete Hegseth getroffen und der Forderung nach Verteidigungsausgaben in Höhe von fünf Prozent der Wirtschaftsleistung eine Absage erteilt. «Nein, das Fünf-Prozent-Ziel steht nicht im Raum», betonte Pistorius am Rande eines Treffens der Ukraine-Kontaktgruppe in Brüssel. «Es gibt eine Forderung des amerikanischen Präsidenten, es müssten fünf Prozent sein. Die Amerikaner sind selbst noch sehr, sehr weit davon entfernt.»
US-Präsident Donald Trump forderte zuletzt mehrfach, dass die Alliierten künftig fünf statt mindestens zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung ausgeben sollten. Sein Verteidigungsminister Hegseth unterstrich in Brüssel nochmal, dass Militärausgaben von fünf Prozent der Wirtschaftsleistung gerechtfertigt seien.
Neue Nato-Ziele würden teuer für Deutschland
Pistorius sagte nicht, was für eine Quote er für erforderlich hält. Er räumte allerdings ein, dass es mit «zwei oder zweieinhalb Prozent» Verteidigungsausgaben nicht funktionieren werde. «Wir müssen uns ehrlich machen an dieser Stelle», sagte er. Zuletzt lag die deutsche Quote bei etwa 2,1 Prozent.
Für Deutschland würde ein höheres Ziel auch deutlich höhere Verteidigungsausgaben bedeuten. Würde man drei Prozent als Ausgangspunkt nehmen, wären das umgerechnet rund 120 Milliarden Euro pro Jahr, erklärte Pistorius. «Das sind ungefähr 65 bis 68 Milliarden Euro mehr, als heute im Haushalt stehen ohne ein Sondervermögen.» Ein solcher Betrag könne nicht aus einem Gesamthaushalt von 480 Milliarden Euro herausgeschnitten werden. Daher müsse Verteidigung und Sicherheit aus der Schuldenbremse ausgeklammert werden.
Uneinigkeit bei der Finanzierung der Nato-Ziele
Unionspolitiker und die FDP standen Vorschlägen für eine Aufweichung der Schuldenbremse bislang kritisch gegenüber. BSW-Chefin Sahra Wagenknecht forderte kürzlich, ein Veto gegen die geplanten Nato-Zielvorgaben einzulegen.
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