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Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Ehrung auf der Tagung im Bezirk 2: Der Jubilar Andreas Germer, Dirk Sommer und Andreas Brandes (v.l.). Foto: DBwV/LV Nord
Plön. In der Marineunteroffizierschule Plön trafen sich Mandatsträger aus dem Süden Schleswig-Holsteins sowie der Freien und Hansestadt Hamburg zu einer Tagung im Bezirk 2. Die Begrüßung der rund 35 Teilnehmer übernahm mit Kapitän zur See Matthias Kähler der Schulkommandeur. Der Stabsoffizier erläuterte den Zuhörern die Aufgaben seiner Dienststelle, infrastrukturelle Vorhaben und die personelle Situation.
Hauptmann Dirk Sommer hatte als Bezirksvorsitzender für die Veranstaltung den Landesvorsitzenden gewonnen. Der nahm die Gelegenheit gerne wahr, sich mit den Vertretern der Kameradschaften auszutauschen. Oberstleutnant Andreas Brandes ging in seinen Ausführungen zunächst auf die schon vom Schulkommandeur angesprochenen Probleme mit der Infrastruktur ein. Er benannte dabei problematische Entscheidungen, schleppende Planungen und unzumutbare Bauzeiten.Der Stabsoffizier lobte in seinem Vortrag die Standortbeauftragten des Teams Nord, die seit langer Zeit maßgeblich zur sehr erfolgreichen Mitgliedergewinnung im noch zweitstärksten Landesverband des DBwV beitragen. In Sachen Verbandsarbeit mahnte er Offenheit für neue Wege und Ideen, Realitätssinn sowie kameradschaftliches Miteinander an. Hinsichtlich der Beiträge ist Brandes der Meinung, „dass die Mitglieder nur dann mitgehen werden, wenn sie alle Fakten kennen, die eine Anpassung, sprich Erhöhung, notwendig machen“.
Der Landesvorsitzende mahnte nachdrücklich eine eigene Besoldungsordnung für Soldaten mit eigener Stufe für jeden Dienstgrad an. Dabei müssen nach seinen Ausführungen die Besonderheiten des Berufes Berücksichtigung finden. Es dürfe nicht vergessen werden, sich mit entsprechenden finanziellen Regelungen der „Abwanderung“ studierter Offiziere entgegenzustellen: Angesichts dessen, dass beispielsweise im Heer nur 70 Prozent der Truppenoffiziersstellen besetzt sind, müsse unbedingt gegengesteuert werden.“
Zu weiteren Forderungen des Verbands gehören die Abschaffung der Hinzuverdienstgrenze für ehemalige Soldaten, die Beseitigung von Nachteilen im Rahmen des Versorgungsausgleichs für Geschiedene sowie eine soziale Regelung der Krankenversicherung für länger dienende und lebensältere Soldaten auf Zeit. Als weitere „Baustellen“ sieht Brandes die anstehenden Tarifverhandlungen. Die diesbezüglichen Forderungen des DBwV sind in der bevorstehenden Hauptversammlung Thema.
Brandes ehrte zusammen mit Sommer Hauptmann a.D. Andreas Germer von der ERH-Kameradschaft Eutin für seine sechs Jahrzehnte währende Treue zum Deutschen BundeswehrVerband. Stabsbootsmann Michael Kohls wurde für 25 Jahre geehrt, Oberfeldwebel Christoph Fano erhielt für seine engagierte Arbeit die Verdienstmedaille des DBwV in Bronze. Die Zusammenarbeit mit den Mandatsträgern und Mitgliedern seines räumlich großen Bezirks bezeichnete der Heeresoffizier als gut. Seine Schwerpunkte liegen in den kommenden Monaten bei den Soldatenbeteiligungsrechten sowie der Umsetzung der Rahmendienstvereinbarung in der Bundeswehr. Bei Letzterer handelt es sich um die Flexibilisierung der Arbeitszeit.
Der Bezirksvorsitzende nannte als wichtige Arbeitsfelder darüber hinaus die Verschiebung der Altersgrenze für aktive Soldaten sowie den Übergang von Mitgliedern der Truppenkameradschaften zu den der ERH. Für Sommer kann nur durch den ständigen Zugang von ausscheidenden Soldaten die Überalterung bei den Ehemaligen, Reservisten und Hinterbliebenen verhindert werden.
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