Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Trumps strategischer Fehlschluss trifft auch Europa
Die alte Raubkatze und der Mut der Ukrainer
Der Landesverband Ost feiert Geburtstag – Die „Armee der Einheit“ wurde im DBwV verwirklicht
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Ein Ausweis, der mehr als Anerkennung sein kann
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (3.v.r) mit den Preisträgern Foto: Bundeswehr/Weber
Berlin. Für die Verteidigungsministerin ist ihr Engagement wie der Bau einer „unverzichtbaren Brücke zwischen oft unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten“ – mit diesen Worten würdigte Ursula von der Leyen die diesjährigen Gewinner des Preises „Bundeswehr und Gesellschaft“. Schon zum vierten Mal wurden bei einer stilvollen Feier Menschen und Institutionen ausgezeichnet, die sich besonders intensiv für die Verbesserung des Verhältnisses zwischen Bundeswehr und Gesellschaft einsetzen.
Der Preis ging diesmal an das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Leverkusen, die Stadt Storkow in Brandenburg sowie an die Vereine „Wiege der Bundeswehr Andernach“ und „Freundeskreis der Bundeswehr Waldkaserne. Insgesamt waren 41 Vorschläge eingereicht worden.
Von der Leyen sagte, sie sei immer wieder beeindruckt, wie groß die Wertschätzung für die Bundeswehr in den Kommunen sei. „Danke aus ganzem Herzen, für das, was sie für uns tun“, sagte die Ministerin bei der Preisverleihung am 23. April vor rund 500 Gästen im Berliner Congresscenter. Vergeben wird der Preis vom Verteidigungsministerium gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund. DStGB-Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg sprach ein Grußwort und brach dabei eine Lanze für die Truppe: Die Kritik in Teilen der Öffentlichkeit sei so „simpel wie falsch“.
Für den DBwV nahm der Bundesvorsitzende an der Preisverleihung teil. Oberstleutnant André Wüstner dankte den Gewinnern für ihren Einsatz rund um die Bundeswehr: „Die Verankerung der Bundeswehr in der Gesellschaft ist und bleibt auch ein wichtiges Anliegen des Deutschen BundeswehrVerbands. Die Präsenz der Bundeswehr in der Fläche hat in den vergangenen Jahren abgenommen – und damit auch im Alltag der Menschen. Umso wichtiger ist es, mit wertvollen Initiativen wie der Verleihung des Preises Bundeswehr und Gesellschaft die Verankerung der Bundeswehr in die Gesellschaft zu stärken. Wir freuen uns mit den diesjährigen Preisempfängern und gratulieren ihnen herzlich, möchten uns aber auch bei allen anderen Menschen in Deutschland bedanken, die sich mit ihrem Engagement für die Bundeswehr stark gemacht haben!“
Der DBwV hat von Beginn an im Empfehlungsausschuss mitgewirkt - aufgrund seiner Erfahrung und seiner grundsätzlichen Wirkung in der Gesellschaft, aber auch mit Blick auf seine vielen Mitglieder, die sich nicht nur innerhalb des Verbandes, sondern auch gleichermaßen in vielen Bereichen der Gesellschaft ehrenamtlich engagieren.
In der Kategorie Bildung hatte das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium aus Leverkusen die Nase vorn. Landsberg betonte, dass Schule über viele Jahre hinweg aktiv Begegnungen zwischen Schülern und Soldaten gefördert habe. Zudem bestehe seit mehr als 20 Jahren eine Ost-West-Kooperation mit dem Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium aus Schwedt an der Oder.
Gewinner in der Kategorie Gebietskörperschaften war die Stadt Storkow (Mark) aus Brandenburg. Die Stadtverwaltung arbeitet seit langem mit der Kurmark-Kaserne zusammen und unterhält eine Patenschaft mit dem Führungsunterstützungsbataillon 381. Die Jury begründete ihre Entscheidung auch damit, dass öffentliche Gelöbnisse und Appelle im Stadtzentrum von Storkow ausgerichtet würden.
Der Förderverein „Wiege der Bundeswehr Andernach“ wurde Sieger in der Kategorie Kultur. Preiswürdig war die Erhaltung einer Traditionsbaracke in der Krahnenberg-Kaserne, wo 1956 die ersten Soldaten der Bundeswehr zusammengezogen worden waren. Die militärhistorische Sammlung in der sanierten Baracke wird jedes Jahr von vielen Menschen besucht.
In der Kategorie Vereine und Einzelpersonen wurde der Verein „Freundeskreis der Bundeswehr Waldkaserne“ ausgezeichnet. Der Verein verstehe sich seit 1977 als Bindeglied zwischen der Bundeswehr und der Stadt Hilden, so die Jury. Der Freundeskreis helfe Soldaten beim Ankommen in ihrer neuen Heimat und habe auch immer ein offenes Ohr für Angehörige der Bundeswehr, die soziale Notlagen geraten seien.
Die Gewinner erhielten neben einer Urkunde eine Würfelskulptur, die die Einheit von Bundeswehr, Gesellschaft und Menschen symbolisiert. Zudem ist der Preis mit einer Geldprämie in Höhe von 2500 Euro dotiert.
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