Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Drohnen zur Aufklärung, Funkmasten zur besseren Kommunikation, detaillierteres Kartenmaterial: Brandenburg hat Lehren aus den Waldbränden 2018 gezogen. Viele Vorschläge liegen nun auf dem Tisch.
Potsdam - Welche schwere Technik wie Bergepanzer und Planierraupen oder auch wie viele Löschhubschrauber stehen bei Waldbränden in Brandenburg bereit? Ausstattung und Verfügbarkeit der Einsatzkräfte würden jetzt erfasst, kündigte Innenstaatssekretärin Katrin Lange am Freitag (10. Mai 2019) in Potsdam bei der Vorstellung des Waldbrandberichtes 2018 an.
Angesichts des nach wie vor hohen Waldbrandrisikos im Land sollen die Einsatzkräfte künftig besser vorbereitet werden. Dank ihres großartigen Engagements habe bisher Schlimmeres verhindert werden können, sagte Lange. «Aber zur Wahrheit gehört auch: An einigen Stellen können und müssen wir noch besser werden.» Die Kräfte seien teilweise bis an ihre Grenzen und auch darüber hinaus gegangen.
Derzeit werden unter anderem technische Lösungen gesucht, um die Löschwasserversorgung auch über weite Strecken in den Wäldern zu sichern. Für die Brandbekämpfung aus der Luft werden Hubschrauber der Bundeswehr und der Bundespolizei genutzt.
Spezielle technische Ausstattungen wie zwei Löschwasserbehälter mit einem Aufnahmevermögen von 5000 Litern oder 2000 Litern sollen angeschafft werden. Bei den Einsätzen im vergangenen Jahr haben sich den Angaben zufolge Drohnen gewährt. Sie sollen nun Zusatzmodule erhalten, mit denen auch Schadstoffe erkannt werden können.
2018 war laut Ministerium mit 512 Waldbränden auf 1674 Hektar ein außergewöhnliches Jahr. Eine vergleichbare Lage habe es zuletzt 1983 gegeben. Seit Jahresende wurden nach Angaben des Waldbrandschutzbeauftragten Raimund Engel in märkischen Wäldern 102 Brände registriert, bei denen bislang 36 Hektar in Mitleidenschaft gezogen wurden.
In Brandenburg besteht bundesweit mit die höchste Waldbrandgefahr. 71 Prozent der Bäume, die auf den 1,1 Millionen Hektar Waldflächen stehen, sind Kiefern. 550 000 Hektar sind zudem durch Kampfmittel belastet, 200 000 Hektar werden beziehungsweise wurden militärisch genutzt.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: