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Die Teilnehmer der KERH Schmalkalden/Meinigen beim Besuch im Museum der JVA. Foto: Georg Ehrhardt
Zu einer Mitgliederversammlung traf sie die Kameradschaft Ehemalige/Reservisten/Hinterbliebene (KERH) Schmalkalden/Meinigen Mitte Juli 2025 an einem besonderen Ort.
Wie sieht das Leben in einer Justizvollzugsanstalt (JVA) tatsächlich aus? Stimmen die vielen Geschichten, die in der Öffentlichkeit über die „Knackis“ erzählt werden, tatsächlich? Dieser und anderer Fragen stellten sich die Mitglieder und Gäste der KERH Schmalkalden/Meinigen bei ihrer letzten Mitgliederversammlung, die im Museum der JVA-Untermaßfeld stattfand. Dabei erhielten die Teilnehmer einen umfassenden Überblick über 200 Jahre Strafvollzug in Deutschland, bei dem auch kritische Fragen und Gesichtspunkte nicht ausgelassen wurden. Die Tatsache, dass das Museum in eine aktive Justizvollzugsanstalt eingebettet ist, ermöglichte einen Blick in den Alltag hinter den Gefängnismauern, der so bisher für die Teilnehmer kaum möglich war. Im Dialog mit dem leidenschaftlichen Vorsitzenden des Museumsvereins, der selbst einmal Leiter der JVA-Untermaßfeld war, ergaben sich interessante Gespräche über Ethik im Strafvollzug sowie die Verantwortung, die die Gesellschaft gegenüber den Strafgefangenen, aber auch der Öffentlichkeit hat.Ein gemeinsames Abendessen, bei dem die Eindrücke des Tages nochmals untereinander besprochen wurden, schloss die Mitgliederversammlung ab.
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