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Berlin. Fünf Monate nach Gründung des Territorialen Führungskommandos der Bundeswehr hat sich Kanzler Olaf Scholz zufrieden mit der bisherigen Arbeit gezeigt. Er habe den Eindruck, «dass alle innerlich motiviert sind und jetzt mit größerem Tempo, als es vielleicht früher mal der Fall war, Dinge voranbringen, die auch wirklich schnell realisiert werden müssen», sagte der SPD-Politiker beim Besuch des Kommandos in der Julius-Leber-Kaserne in Berlin.
Seit September koordiniert die Einheit alle Aufgaben der Bundeswehr im Inland. Dazu gehört beispielsweise die Katastrophenhilfe wie im Fall der Flutkatastrophe an der Ahr oder die Hilfseinsätze in der Corona-Krise. Aber auch die Ausbildung von Reservisten und der Transport von Material und Personal in Einsatzgebiete zählt zu seinen Aufgaben.
Zu dem Kommando gehören rund 550 Soldaten und 250 Zivilisten. Befehlshaber ist Generalleutnant Carsten Breuer (58), der auch den Corona-Krisenstab im Bundeskanzleramt geleitet hatte.
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