DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
„So einen Aufwuchs hat es seit 1955 nicht gegeben“
Antrittsbesuch bei L92
Verdiente Preisträger aus „Bundeswehr und Gesellschaft“
Wie der DBwV half, Frauen alle Wege in die Bundeswehr zu öffnen
Hat der Vorkrieg schon begonnen?
Jahresrückblick Dezember – Bundestag beschließt neuen Wehrdienst
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Zeitsoldaten als Fachkräfte gefragt
Berufsinformationsmesse in Burg
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Bundestag berät über vier Auslandseinsätze
UNMISS und EU NAVFOR Aspides sollen bis 2026 verlängert werden
4./AufklBtl 13 sammelt 4.345 Euro für den „Marsch zum Gedenken“
#DerLeereStuhl – Ein freier Platz für gelebte Veteranenkultur
Impulsvorträge der Veteranentagung jetzt auf YouTube!
Ein starkes Signal für die Veteranenbewegung
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
An der neuen Nato-Nordflanke in Finnland will das Bündnis künftig präsenter sein. Dabei geht es vor allem um die Abschreckung des großen Nachbarn im Osten.
Stockholm. In der Nato wird am Aufbau einer Militärpräsenz im Norden von Finnland gearbeitet, bei der Schweden die Führungsrolle übernehmen könnte. Dabei geht es um ein eigenes Modell der Präsenz von multinationalen Nato-Kräften, sogenannten Forward Land Forces (FLF), wie es sie auch in anderen an Russland grenzenden Nato-Ländern gibt. Das gaben der schwedische Verteidigungsminister Pål Jonson und sein finnischer Amtskollege Antti Häkkänen auf einer Pressekonferenz in Stockholm bekannt. Man fühle sich geehrt, von finnischer Seite gefragt worden zu sein, bei der Präsenz als sogenannte Rahmennation zu fungieren, sagte Jonson. Die Präsenz werde die Sicherheit der gesamten Nato stärken.
Nach Angaben von Häkkänens Ministerium wurde das Vorhaben zu der Militärpräsenz von der Nato bereits auf einem Verteidigungsministertreffen im Juni gebilligt. Ein offizieller Beschluss vonseiten der schwedischen Regierung wurde dazu noch nicht gefasst. Schweden stehe dem Vorhaben aber «positiv» gegenüber, sagte Ministerpräsident Ulf Kristersson auf einer Pressekonferenz mit dem finnischen Regierungschef Petteri Orpo.
Viele Details noch unklar
Details lieferten die Minister und Regierungschefs nicht. Man befinde sich noch in einer frühen Phase des Prozesses, die Rede sei von schwedischen Stabsoffizieren und vermehrten Übungen, sagte Jonson. Es gehe nicht um eine dauerhafte Nato-Präsenz wie zum Beispiel im Baltikum, sagte Häkkänen. Während schwedische Medien von einem «Hauptquartier» und einer «Basis» der Nato sprachen, nutzten die Minister ausschließlich den Begriff «Präsenz».
Eine Sprecherin der Nato kündigte an, dass endgültige Entscheidungen für Anfang 2025 erwarten würden. «Wir begrüßen das Angebot Schwedens, die neue Battlegroup zu führen. Finnland und Schweden verfügen über starke Streitkräfte und hochmoderne Fähigkeiten» teilte sie mit.
Der Zeitung «Svenska Dagbladet» zufolge soll die Präsenz bis 2026 im nordfinnischen Lappland aufgebaut werden. Ziel des Ganzen soll demnach sein, den Norden von Finnland im Bedarfsfall zügig sichern zu können, damit sich das finnische Militär in solch einem Fall auf die Verteidigung des deutlich bevölkerungsreicheren Süden des Landes um die Hauptstadt Helsinki konzentrieren kann. Die Präsenz soll dabei vor allem der Abschreckung Russlands dienen, das auf einer Länge von 1340 Kilometern an Finnland grenzt.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: