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Die schwer bewaffnete Version des GTK Boxer ist beim australischen Heer als „Combat Reconnaissance Vehicle“ bereits im Einsatz. Foto: Defence Australia/Twitter
Flexibel und hochmobil, dabei auch durchhaltefähig und mit hoher Feuerkraft versehen: So sollen die künftigen Mittleren Kräfte des Heeres aussehen. Ein Element dieser neuen, ausschließlich radbeweglichen Kräfte soll der „Schwere Waffenträger Infanterie“ werden. Mehr als 100 dieser Gefechtsfahrzeuge sind für das Heer vorgesehen – sie entstehen in Zusammenarbeit mit Australien.
Das neue Fahrzeug baut auf dem bereits seit Jahren erfolgreich bei der Bundeswehr eingesetzten GTK Boxer auf. Dieser wird mit einem bemannten Turm samt 30-mm-Kanone ergänzt, was ihm die notwendige Durchschlagskraft verschafft. Die Fahrzeuge sollen von Rheinmetall in Australien gefertigt werden – das australische Heer setzt bereits den Boxer in der Variante als „Combat Reconnaissance Vehicle“ (CRV) ein.
Bereits 2025 soll das Heer die ersten „schweren Waffenträger Infanterie“ erhalten, wo sie nach Angaben des BMVg das Waffensystem Wiesel 2 ablösen sollen. Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Hitschler (SPD) hat eine entsprechende Kooperationsvereinbarung mit dem australischen Rüstungsminister Pat Conroy unterzeichnet. Um den straffen Zeitplan einzuhalten, soll die „parlamentarische Billigung nach Vertragsreife so schnell als möglich“ eingeholt werden, heißt es in einer Mitteilung des BMVg. Die Finanzierung soll aus dem Topf des Sondervermögens erfolgen.
Oberstleutnant Robert Thiele, Vorsitzender Heer, begrüßte das Beschaffungsvorhaben: „Das sind gute Nachrichten für das Heer. Wenn die ersten Schweren Waffenträger Infanterie tatsächlich schon 2025 ausgeliefert werden, gelingt der Einstieg in die neue Kategorie der radbasierten Mittleren Kräfte noch in dieser Legislaturperiode.“
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