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Das ehemalige Bundesvorstandsmitglied Hans-Jürgen Schrader (2.v.r.) im Austausch mit dem Bezirksvorsitzenden und dem TruKa-Vorstand. Foto: DBwV/Hellmund
Zu einem Grillnachmittag, bei dem der Austausch untereinander, aber auch mit den Mandatsträgern der Schwerpunkt sein sollte, hat die Truppenkameradschaft (TruKa) Henning-von-Tresckow-Kaserne eingeladen.
Leckere Speisen vom Grill sowie kühle Getränke bildeten den Rahmen eines gemütlichen Grillnachmittages, zu dem die TruKa der Henning-von-Tresckow-Kaserne ihre Mitglieder in die örtliche Offizierheimgesellschaft eingeladen hatte. Der Vorsitzende der TruKa, Oberstleutnant Norman Köhler, erläuterte in seiner kurzen Begrüßung den Hintergrund der Veranstaltung, die es in dieser Form erstmals gab. „In Zeiten, die herausfordernd sind, ist es umso wichtiger, zusammenzustehen. Dahinter musste auch die verbandliche Arbeit zunächst zurücktreten. Jetzt wird der Vorstand wieder öfter zu Veranstaltungen einladen. Unsere Stärke liegt in unserer Gemeinschaft, unserer Verbundenheit und unserem gemeinsamen Einsatz für die Sache. Gründe zum Austausch wird es in nächster Zeit mehr als genug geben.“ Sein besonderer Gruß galt dem ehemaligen Mitglied des Bundesvorstandes, Oberstleutnant a. D. Jürgen Schrader, der in seiner aktiven Dienstzeit im damaligen Einsatzführungskommando der Bundeswehr eingesetzt war.
Im Laufe des Nachmittags wurden insbesondere die Komplexität der Aufstellung und die Rolle des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr thematisiert. „Die Aufstellung des Operativen Führungskommandos hat den Menschen hier viel abverlangt und Kraft gekostet“, berichtete Oberstleutnant Köhler. Der Bezirksvorsitzende Berlin/Brandenburg, Hauptmann Christian Weber, informierte vor Ort über die Arbeit des Landesverbandes Ost auf dem Weg zur 22. Hauptversammlung, die Ende November 2025 in Berlin stattfinden wird. Seinen Dank richtete er an alle Delegierten der Kameradschaften, die gut vorbereitet ihren Beitrag zur erfolgreichen Antragsberatung geleistet hatten. Weber nahm am Ende die Forderung der Mitglieder nach schneller Übertragung der Tarifeinigung auf die Beamten, Richter und Soldaten mit. „Euer Berufsverband wird sich für einen zeitgleichen und systemgerechten Übertrag des Tarifergebnisses einsetzen. Bis die notwendige Gesetzgebung durch den Bundestag beraten ist, werden wir aber noch etwas Geduld haben müssen. Denn jetzt ist erstmal parlamentarische Sommerpause“, so Weber zusammenfassend.
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