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Gedenken: Vor 23 Jahren fielen vier Kameraden in Kabul
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
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Kiew. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schickt seine Chefunterhändler in die USA zu Gesprächen über Sicherheitsgarantien für sein von Russland angegriffenes Land. Präsidialamtschef Andrij Jermak und Ex-Verteidigungsminister Rustem Umjerow sollten am Freitag in New York mit Vertretern der Führung von US-Präsident Donald Trump sprechen, kündigte Selenskyj in einer Videoansprache in Kiew an. Von US-Seite hat Trumps Nahost- und Russlandunterhändler Steve Witkoff das Treffen bestätigt.
«Alle, die an den Sicherheitsgarantien arbeiten - an den militärischen, politischen und wirtschaftlichen Komponenten der Sicherheitsgarantien - werden einbezogen», sagte Selenskyj. Man müsse so rasch wie möglich vorankommen: «Die Russen müssen sehen, wie ernst es der Welt ist und wie schlimm die Folgen für Russland sein werden, wenn der Krieg weitergeht.»
Selenskyj: Moskau will nicht verhandeln
Der ukrainische Präsident warf Moskau vor, nicht verhandlungsbereit zu sein und damit ein Trump gegebenes Versprechen zu verletzen. Bei den Sicherheitsgarantien geht es darum, die Ukraine nach einem Ende des Kriegs vor einem Wiederaufflammen russischer Aggression zu schützen. Die USA planen sich zu beteiligen, die militärische Hauptlast soll aber bei den Europäern liegen. Russland lehnt Truppen aus Nato-Ländern in der Ukraine strikt ab.
Jermak und Umjerow führen von ukrainischer Seite auch die laufenden Gespräche der Kriegsparteien in Istanbul. Nach Angaben Selenskyjs erkunden sie außerdem mögliche Orte für ein Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin. Dabei waren die Kiewer Vertreter am Dienstag zu Besuch im Golfstaat Katar, am Mittwoch in Saudi-Arabien. Für Donnerstag sind Gespräche in der Schweiz geplant. Putin will indes erst dann mit einem Vertreter der Ukraine sprechen, wenn es eine fertig ausgehandelte Lösung für ein Ende des Krieges gibt.
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