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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Der Bundesvorsitzende warb in seiner Rede darum, sich als Mitglied des DBwV bei der Bewältigung verbandspolitischer Herausforderungen aktiv einzubringen. Foto: Presseoffizier GebAufklBtl 230
Für den Standorttag in der Allgäu-Kaserne in Füssen beim Gebirgsaufklärungsbataillon 230 bereitete Bezirksvorsitzender Stabsfeldwebel a.D. Franz Jung ein informatives und interessantes Programm vor. Kommandeur Oberstleutnant Michael Bertram nahm das Angebot des DBwV für den Standorttag gern an. Einerseits bieten sich so die Gelegenheit für Gespräche mit Bundesvorsitzendem Oberstleutnant André Wüstner, anderseits unterstützten die angebotenen Vorträge bei der Vorbereitung der Soldaten auf den kommenden MINUSMA-Einsatz.
Neben der Gesprächsrunde mit den Kommandeuren von GebAufklBtl 230, GebVersBtl 8 und SanVersz war dem Bundesvorsitzenden wichtig, mit den Vertrauenspersonen und den Kompaniefeldwebeln des Standorts den Meinungsaustausch zu führen. Dabei ging es sowohl um die Herausforderungen der Auftragserfüllung vor dem Hintergrund der besonderen personellen Situation im Bataillon als auch um Themen wie Altersstruktur der Streitkräfte, Nachwuchsgewinnung und neu eingeführte Korporal-Dienstgrade. Auch die verbesserten Möglichkeiten für Kletter- und Bergausbildung in der neuen Kletterhalle interessierten den Bundesvorsitzenden.
Wüstner informierte bei seinem Vortrag in der neuen Sporthalle der Kaserne die Soldaten über aktuelle und künftige verbandspolitische Herausforderungen, die aus der bevorstehenden Hauptversammlung des DBwV, angesichts der anstehenden Bundestagswahlen, aber auch aus dem beendeten Afghanistan-Einsatz abzuleiten sind. Er warb dafür, als Mitglied im DBwV die Veränderungen aktiv mitzugestalten.
Soziale Absicherung mit Einsatzversorgung und Vorsorge im Fokus
In Vorbereitung auf den im März 2022 beginnenden Auslandseinsatz des GebAufklBtl 230 bei MINUSMA in Mali waren die Vorträge zur Einsatzversorgung und persönlichen Vorsorge von Daniel Grabmann vom Landesverband willkommen. Als ehemaliger Zeitsoldat überzeugte er mit seinen Argumenten für eine umfassende, persönliche Vorsorge, wozu auch die Mitgliedschaft im DBwV gehören sollte. Auch die ehemaligen Soldaten kamen am Standorttag mit Vorträgen zu Themen der Versorgungsempfänger wie Pflege Assistance und Erbrecht nicht zu kurz.
Der politische Abend auf der Drehhütte am Fuße des Tegelberges mit regen Diskussionen zwischen Bundesvorsitzendem, Bezirksvorsitzendem sowie Bernhard Pohl (MdL) rundete den Erfolg des Standorttags ab.
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