Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Die Fachtagung Zivile Beschäftigte hat gezeigt, dass man über sensible Themen, weil statusübergreifend emotionsgeladen, ruhig und sachlich mit Argumenten diskutieren kann. Foto: DBwV/Kruse
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
ein statusübergreifend kollegiales Miteinander haben die Teilnehmenden der diesjährigen Fachtagung Zivile Beschäftigte im Oktober in Berlin eindrucksvoll gezeigt. Dabei gab es durchaus unterschiedliche Meinungen zu bestehenden Problemen, die aus statusspezifischer Sicht ganz natürlich sind. Sie wurden jedoch sachlich diskutiert, im gegenseitigen Respekt, ohne Diskreditierung der Statusangehörigkeit des anderen, ja sogar mit gegenseitigem Verständnis. So auch die in meiner Kolumne in der Oktober-Ausgabe angesprochene Problematik der statusgerechten Besetzung ziviler Dienstposten. Gemeinsam wurden bestehende und ergänzende Forderungen zur Agenda „Zivilpersonal der Bundeswehr stärken“ entwickelt, darunter die attraktivere Gestaltung der Aufgabenbeschreibungen von Arbeitnehmerdienstposten. Das ist gelebte statusübergreifende Solidarität und dafür danke ich den Teilnehmenden sehr herzlich!
Die Fachtagung hat auch gezeigt, dass man über sensible Themen, weil statusübergreifend emotionsgeladen, ruhig und sachlich mit Argumenten diskutieren kann. Sie hat sich wohltuend abgehoben von einer hierzu kürzlich wieder erlebten Rhetorik, die Aussagen verdrehend aus Zusammenhängen reißt und somit eine Debattenkultur befeuert, die unsere Gesellschaft zunehmend vergiftet und spaltet. Vor sensiblen Themen darf man sich nicht wegducken, sie müssen deutlich angesprochen und diskutiert werden, will man zufriedenstellende Lösungen erreichen. Dazu gehört es, diese Diskussion nicht nur außerhalb, sondern auch innerhalb des DBwV zu führen und auszuhalten. Dabei verlangt niemand, einer Meinung sein zu müssen, nur Sachlichkeit darf man erwarten. Dass der DBwV dies kann, wurde durch die Fachtagung Zivile Beschäftigte wieder einmal bewiesen.
Mit diesen besinnlichen Worten wünsche ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, sowie Ihren Familien und Freunden ein ebensolches Weihnachtsfest und für das kommende Jahr 2020 beste Gesundheit, viel Erfolg und Glück
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Klaus-Hermann Scharf Vorsitzender Fachbereich Zivile Beschäftigte
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