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Kameradschaft und Selbstverständnis
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Bad Reichenhall. Die Bundeswehr muss nach Ansicht von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in den kommenden Jahren mehr Einsätze zur Unterstützung anderer Nato-Mitgliedsstaaten übernehmen. «Ich denke, wir müssen davon ausgehen, dass das internationale Krisenmanagement, in dem sich viele Nato-Streitkräfte in den vergangenen Jahren befunden haben, dass dieses internationale Krisenmanagement eher zurückgehen wird und wir uns stärker zu konzentrieren haben auf klassische Landes- und Bündnisverteidigung», sagte er am Dienstag bei seinem Besuch bei der Gebirgsjägerbrigade 23 im bayerischen Bad Reichenhall.
Er sei in den vergangenen 14 Monaten in fast allen Nato-Mitgliedsländern an der Ostflanke gewesen, sagte Steinmeier. Dabei habe er erfahren, «wie groß die Erwartungen, wie groß aber auch das Vertrauen auf Deutschland, auf die deutsche Bundeswehr ist, dass wir unseren Beitrag zur gemeinsamen Sicherheit in der Nato leisten». Explizit verwies er dabei auf seine Besuche in Estland, in der Slowakei und in Litauen. Weiterhin seien Kräfte wie die Gebirgsjäger «dringend von Nöten», die schnell verlegbar und in der Landes- wie der Bündnisverteidigung «von hohem Wert» seien.
Steinmeier dankte den Soldatinnen und Soldaten für ihr vielen Auslandseinsätze in den vergangenen Jahren und unterstrich, dass die Gebirgsjäger auch beim anstehenden Rückzug der deutschen Bundeswehr aus Mali eine ganz wichtige Rolle inne hätten. «Das ist kein völlig gefahrloser Rückzug, der dort stattfindet», betonte er.
Den Rückzug aus dem westafrikanischen Land bezeichnete er als richtige Entscheidung. «Die Kooperationen mit der dortigen neuen Regierung, mit der dortigen neuen Führung des Landes sind so, dass man zu Recht die Entscheidung getroffen hat, sich dort zurückzuziehen. Die Kooperationsbereitschaft, die wir brauchen, besteht nicht in dem erforderlichen Maße.»
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