70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Brüssel. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat sich erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie wieder persönlich mit US-Verteidigungsminister Mark Esper getroffen. Nach Angaben von Stoltenberg ging es bei den Gesprächen im Nato-Hauptquartier in Brüssel unter anderem um den von US-Präsident Donald Trump angeordneten Abzug von knapp 10 000 amerikanischen Soldaten aus Deutschland. Die Entscheidung hatte auch innerhalb der Nato für Unruhe gesorgt, weil die starke Präsenz von US-Truppen in Europa als wichtig für die Abschreckung gegenüber Russland gilt.
Zum Ergebnis der Gespräche gab es keine Angaben. Esper bekräftigte zum Auftakt lediglich die Aufforderung an Länder wie Deutschland, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen. «Ich dränge weiter darauf, dass alle unsere Alliierten ihr Ziel von zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts erreichen», sagte er. Man habe sich in den vergangenen zwei Jahren ein gutes Stück bewegt, aber es müsse noch «viel, viel mehr» getan werden.
Zum geplanten Abzug von Truppen aus Deutschland äußerte sich Esper öffentlich nicht. Trump hatte die Entscheidung in den vergangenen Wochen allerdings mehrfach als Strafe für die seiner Ansicht nach unzureichenden Bemühungen der Bundesregierung beim Thema Verteidigungsausgaben dargestellt.
Deutschland hat die Ausgaben in den vergangenen Jahren zwar deutlich gesteigert, lag aber 2019 dennoch erst bei einem BIP-Anteil von 1,38 Prozent. Zum Vergleich: Die USA gaben 2019 nach Nato-Zahlen rund 730 Milliarden US-Dollar (644 Mrd. Euro) für Verteidigung aus und lagen damit bei einer BIP-Quote von rund 3,4 Prozent.
Stoltenberg wies am Freitag zum Auftakt der Gespräche mit Esper noch einmal darauf hin, dass die US-Präsenz in Europa nicht nur für Europa, sondern auch für Nordamerika wichtig sei. «Die großen Herausforderungen, mit denen wir es zu tun haben, können nur gemeinsam beantwortet werden», sagte er.
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