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Oberstabsfeldwebel Stefan Sprengers, Vorsitzender Sanitätsdienst im DBwV-Bundesvorstand, leitete die Tagung Foto: DBwV/Kleinemas
Berlin. Anpassung der Erschwerniszulagen an den tatsächlichen Bedarf, Schaffung einer Attraktivitätsprämie für zivilbeschäftige im Sanitätsdienst und die Etablierung eines ärztlichen Leiters Rettungsdienst: Das sind einige der wichtigsten Forderungen der Teilnehmer der Tagung mit Soldaten aus Gesundheitsfachberufen, die Mitte April (25./26.) in Berlin stattfand.
Zehn Teilnehmer aus verschiedenen Bereichen des Sanitätsdienstes diskutierten zwei Tage lang Maßnahmen, um den Dienst in Gesundheitsfachberufen bei der Bundeswehr attraktiver zu machen. Eingeladen hatte der DBwV in Kooperation mit den beiden Vorsitzenden Gesundheitsfachberufe der Deutschen Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie (DGWMP). Dieses Format unterscheidet sich ein wenig von anderen Tagungen des DBwV. So trifft sich die Runde in dieser oder einer ähnlichen Besetzung dreimal im Jahr und bildet so eine eigene Arbeitsgemeinschaft Gesundheitsfachberufe.
Über dem jüngsten Treffen stand nun deutlich der Wunsch nach einer Erhöhung der Attraktivität des Sanitätsdienstes. „Wir erleben einen demographischen Wandel, viele Mitarbeiter verlassen uns, weil in zivilen Bereichen für weniger Arbeit teilweise mehr Geld gezahlt wird. Deshalb müssen wir die Attraktivität erhöhen, um wettbewerbsfähig zu sein“, sagte Oberstabsfeldwebel Stefan Sprengers, Vorsitzender Sanitätsdienst im DBwV-Bundesvorstand und zugleich Ausrichter der Tagung.
Die Teilnehmer berichteten von vielen frustrierenden Erfahrungen: Zulagen an der falschen Stelle, unsinnige Vorschriften, teils falsche und schlechte Beratung in den Karrierecentern, mangelnde Ausstattung für einen praxisnahen Trainingsbetrieb. All das führt nach Ansicht der Experten dazu, dass der Job im Sanitätsdienst im Vergleich zur zivilen Wirtschaft immer unattraktiver wird.
Über die bereits angesprochenen Forderungen hinaus sollen folgende Vorschläge bald an die Leitung Sanitätsdienst herangetragen werden:
Sprengers zog ein positives Fazit: „Die Veranstaltung hat eine enorme Wissenserweiterung gebracht. Mir ist klar geworden, dass wir die Regimenter besser miteinbeziehen müssen. Jetzt geht es darum, mit der Leitung Sanitätsdienst und dem Inspekteur zu schauen, wie wir unsere Forderungen am besten realisieren können.“
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