70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Deutsche Bundeswehrsoldaten bilden am 4. April 2010 in Kundus ein Spalier für die Särge ihrer am Karfreitag gefallenen Kameraden. Foto: picture alliance/dpa
2020 war ein verrücktes Jahr, das natürlich ganz im Zeichen der Covid-19-Pandemie stand und damit auch die Bundeswehr in besonderem Maße gefordert hat. Aber auch abseits von Corona sind viele Dinge passiert, die die Menschen in der Bundeswehr und im Deutschen BundeswehrVerband bewegt haben und auf die wir zurückblicken wollen. So jährte sich 2020 das Datum des Karfreitagsgefechts zum zehnten Mal. Wir erinnern an einen der schwärzesten Tage in der Geschichte der Bundeswehr.
Der 2. April markierte einen Jahrestag der Trauer und des ehrenvollen Gedenkens: Zehn Jahre zuvor ist es in Afghanistan zum Karfreitagsgefecht gekommen, bei dem drei Bundeswehrsoldaten gefallen sind: Hauptfeldwebel Nils Bruns, Stabsgefreiter Robert Hartert und Hauptgefreiter Martin Augustyniak. Zudem werden bei den schweren Kämpfen mit den Taliban in der Ortschaft Isa Khel in der Provinz Kundus acht Kameraden verwundet. Beim Karfreitagsgefecht muss die Bundeswehr die bislang höchsten Verluste in einem Gefecht hinnehmen. Dieser Zäsur in der Einsatzgeschichte der Bundeswehr widmet der DBwV bereits in der März-Ausgabe den Schwerpunkt des Verbandsmagazins, in dem Zeitzeugen über ihre ganz persönlichen Erinnerungen berichten. So kommen unter anderem der damalige ISAF-Kommandeur für Nordafghanistan, Brigadegeneral Frank Leidenberger, der im Gefecht verwundete Hauptfeldwebel Naef Adebahr und der damalige Bundesentwicklungshilfeminister Dirk Niebel zu Wort. Wesentlichen Anteil am Verlauf des Karfreitagsgefechts hatten auch die amerikanischen Soldaten, die mit ihren „Black Hawk“-Hubschraubern den deutschen Kameraden zu Hilfe kamen. Als Chef des Teams war Chief Warrant Officer 3 Jason LaCrosse an Bord dabei. Für „Die Bundeswehr” erinnert er sich an die dramatischen Stunden. Für ihn steht fest: „Ich würde es immer wieder für meine deutschen Kameraden tun.”
Die Multimedia-Reportage zum Karfreitagsgefecht
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