Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Der Landesverband Ost feiert Geburtstag – Die „Armee der Einheit“ wurde im DBwV verwirklicht
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Ein Ausweis, der mehr als Anerkennung sein kann
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Deutsche Bundeswehrsoldaten bilden am 4. April 2010 in Kundus ein Spalier für die Särge ihrer am Karfreitag gefallenen Kameraden. Foto: picture alliance/dpa
2020 war ein verrücktes Jahr, das natürlich ganz im Zeichen der Covid-19-Pandemie stand und damit auch die Bundeswehr in besonderem Maße gefordert hat. Aber auch abseits von Corona sind viele Dinge passiert, die die Menschen in der Bundeswehr und im Deutschen BundeswehrVerband bewegt haben und auf die wir zurückblicken wollen. So jährte sich 2020 das Datum des Karfreitagsgefechts zum zehnten Mal. Wir erinnern an einen der schwärzesten Tage in der Geschichte der Bundeswehr.
Der 2. April markierte einen Jahrestag der Trauer und des ehrenvollen Gedenkens: Zehn Jahre zuvor ist es in Afghanistan zum Karfreitagsgefecht gekommen, bei dem drei Bundeswehrsoldaten gefallen sind: Hauptfeldwebel Nils Bruns, Stabsgefreiter Robert Hartert und Hauptgefreiter Martin Augustyniak. Zudem werden bei den schweren Kämpfen mit den Taliban in der Ortschaft Isa Khel in der Provinz Kundus acht Kameraden verwundet. Beim Karfreitagsgefecht muss die Bundeswehr die bislang höchsten Verluste in einem Gefecht hinnehmen. Dieser Zäsur in der Einsatzgeschichte der Bundeswehr widmet der DBwV bereits in der März-Ausgabe den Schwerpunkt des Verbandsmagazins, in dem Zeitzeugen über ihre ganz persönlichen Erinnerungen berichten. So kommen unter anderem der damalige ISAF-Kommandeur für Nordafghanistan, Brigadegeneral Frank Leidenberger, der im Gefecht verwundete Hauptfeldwebel Naef Adebahr und der damalige Bundesentwicklungshilfeminister Dirk Niebel zu Wort. Wesentlichen Anteil am Verlauf des Karfreitagsgefechts hatten auch die amerikanischen Soldaten, die mit ihren „Black Hawk“-Hubschraubern den deutschen Kameraden zu Hilfe kamen. Als Chef des Teams war Chief Warrant Officer 3 Jason LaCrosse an Bord dabei. Für „Die Bundeswehr” erinnert er sich an die dramatischen Stunden. Für ihn steht fest: „Ich würde es immer wieder für meine deutschen Kameraden tun.”
Die Multimedia-Reportage zum Karfreitagsgefecht
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