70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin - Bei einem deutlichen Abzug von US-Truppen aus Afghanistan will fast die Hälfte der Deutschen den Einsatz der Bundeswehr in dem Land beendet sehen. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sprachen sich 48 Prozent für einen deutschen Abzug aus, 29 Prozent waren dagegen. Keine eindeutige Aussage machten 23 Prozent. Die USA überlegen, einen Teil ihrer rund 14.000 Soldaten aus Afghanistan abzuziehen. US-Präsident Donald Trump prüft dies nach offiziellen Angaben aber noch. Deutschland hat in Afghanistan knapp 1300 Soldaten stationiert, die als Teil des Nato-Einsatzes «Resolute Support» afghanische Sicherheitskräfte ausbilden.
Weniger klar als in Afghanistan ist das Meinungsbild in Deutschland im Fall Syriens, wo Trump bereits den Abzug von US-Soldaten angekündigt hat. In Deutschland sprachen sich 41 Prozent der Befragten dafür aus, den Einsatz deutscher Tornados und Tankflugzeuge im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) parallel zum Abzug des US-Militärs zu beenden. Gegen einen Abzug sprachen sich 32 Prozent aus (28 Prozent weiß nicht/keine Angabe). Trumps Entscheidung hatte im Kreis der Verbündeten und auch in den USA erhebliche Kritik ausgelöst und Fragen zur sicherheitspolitischen Verlässlichkeit des US-Präsidenten aufgeworfen.
Den IS-Terror halten 25 Prozent der Befragten für den gefährlichsten internationalen Konflikt. Vor dem Hintergrund, dass der IS in Syrien und im Irak weitgehend besiegt sei, bleibe die Gefahr von IS-Anschlägen in Europa gleich (48 Prozent) oder nehme eher zu (29 Prozent). Nur sieben Prozent der Befragten meinen, die Gefahr nehme eher ab.
Auf Platz zwei der gefährlichsten Konflikte steht für die Deutschen der Streit zwischen den USA und Russland über das Verbot atomarer Mittelstreckenraketen (INF-Vertrag) mit 16 Prozent, gefolgt vom Atomstreit zwischen Nordkorea und den USA (14 Prozent). Der Konflikt in der Ostukraine (6 Prozent), der zwischen Israel und den Palästinensern (3 Prozent) und der um das iranische Atomprogramm (2 Prozent) erscheint demnach deutlich weniger Menschen als bedrohlichster Konflikt.
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