Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Trumps strategischer Fehlschluss trifft auch Europa
Die alte Raubkatze und der Mut der Ukrainer
Der Landesverband Ost feiert Geburtstag – Die „Armee der Einheit“ wurde im DBwV verwirklicht
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Ein Ausweis, der mehr als Anerkennung sein kann
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin - Bei einem deutlichen Abzug von US-Truppen aus Afghanistan will fast die Hälfte der Deutschen den Einsatz der Bundeswehr in dem Land beendet sehen. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sprachen sich 48 Prozent für einen deutschen Abzug aus, 29 Prozent waren dagegen. Keine eindeutige Aussage machten 23 Prozent. Die USA überlegen, einen Teil ihrer rund 14.000 Soldaten aus Afghanistan abzuziehen. US-Präsident Donald Trump prüft dies nach offiziellen Angaben aber noch. Deutschland hat in Afghanistan knapp 1300 Soldaten stationiert, die als Teil des Nato-Einsatzes «Resolute Support» afghanische Sicherheitskräfte ausbilden.
Weniger klar als in Afghanistan ist das Meinungsbild in Deutschland im Fall Syriens, wo Trump bereits den Abzug von US-Soldaten angekündigt hat. In Deutschland sprachen sich 41 Prozent der Befragten dafür aus, den Einsatz deutscher Tornados und Tankflugzeuge im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) parallel zum Abzug des US-Militärs zu beenden. Gegen einen Abzug sprachen sich 32 Prozent aus (28 Prozent weiß nicht/keine Angabe). Trumps Entscheidung hatte im Kreis der Verbündeten und auch in den USA erhebliche Kritik ausgelöst und Fragen zur sicherheitspolitischen Verlässlichkeit des US-Präsidenten aufgeworfen.
Den IS-Terror halten 25 Prozent der Befragten für den gefährlichsten internationalen Konflikt. Vor dem Hintergrund, dass der IS in Syrien und im Irak weitgehend besiegt sei, bleibe die Gefahr von IS-Anschlägen in Europa gleich (48 Prozent) oder nehme eher zu (29 Prozent). Nur sieben Prozent der Befragten meinen, die Gefahr nehme eher ab.
Auf Platz zwei der gefährlichsten Konflikte steht für die Deutschen der Streit zwischen den USA und Russland über das Verbot atomarer Mittelstreckenraketen (INF-Vertrag) mit 16 Prozent, gefolgt vom Atomstreit zwischen Nordkorea und den USA (14 Prozent). Der Konflikt in der Ostukraine (6 Prozent), der zwischen Israel und den Palästinensern (3 Prozent) und der um das iranische Atomprogramm (2 Prozent) erscheint demnach deutlich weniger Menschen als bedrohlichster Konflikt.
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