Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Mama, warum hast du eine Uniform?
Eine Frau, die mutig für ein anderes Leben kämpfte
Kameradschaft und Selbstverständnis
„Die Bundeswehr braucht eine Revolution“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Erzählen Sie Ihre Veteranengeschichte!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Kabul. In Afghanistan ist der Opium-Anbau nach der Rückkehr der militant-islamistischen Taliban an die Macht trotz eines Verbots wieder deutlich gestiegen. Dies geht aus einem am Dienstag veröffentlichten Bericht des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) hervor. Offiziell wurde der Anbau von den Taliban im April zwar verboten - doch die UN-Zahlen zeigen ein anderes Bild. Demnach erhöhte sich die Produktion in diesem Jahr bislang um 32 Prozent auf 233.000 Hektar. Zudem seien die Preise seit dem Verbot gestiegen, was das Geschäft besonders profitabel mache.
Afghanische Opiate dominieren nach einem früheren UN-Bericht aus dem vergangenen Jahr den internationalen Drogenmarkt. Der rentable Anbau trägt in dem bitterarmen Land zum Überleben vieler Bauern bei. Afghanische Bauern seien in der Opium-Wirtschaft geradezu gefangen. Der Anbau konzentriert sich laut Bericht vor allem auf den Südwesten des Landes.
Seit dem chaotischen Abzug der Nato-Truppen und der anschließenden Machtübernahme der Taliban im August 2021 steckt Afghanistan in einer schweren Wirtschaftsnot. Gegen das Land wurden auch harte Sanktionen verhängt. Die militant-islamistischen Taliban galten selbst in der Vergangenheit als Profiteure des Drogengeschäfts. Der Mohnanbau war bereits vor ihrer Machtübernahme illegal - berauschende Mittel sind im Islam untersagt. Dennoch war er weit verbreitet. Die Taliban sollen damit ihren früheren Kampf gegen die Regierung und die internationalen Streitkräfte finanziert haben.
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