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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Bamako. Für die UN-Friedensmission im westafrikanischen Mali (Minusma) hat es am Montag in der Hauptstadt Bamako eine Abschlusszeremonie gegeben. Offiziell soll die Mission, an der auch die Bundeswehr beteiligt ist, am 31. Dezember beendet werden, teilte Sprecherin Myriam Dessables mit. Die Zeremonie sei eine symbolische Geste gewesen, hieß es.
Am Samstag hatte die UN-Mission, die vor rund zehn Jahren zur Stabilisierung des in der Sahelzone liegenden Landes geschaffen wurde, ihren Stützpunkt in der Stadt Sévaré geschlossen. Dies sei den Angaben zufolge das letzte UN-Lager im Zentrum Malis gewesen. Auch von Stützpunkten im umkämpften Norden des Staats ist die Mission in den vergangenen Wochen bereits abgezogen.
Malis Militärregierung hatte Mitte Juni den Abzug aller rund 12.000 UN-Friedenssoldaten gefordert und zuvor schon verstärkt die Zusammenarbeit mit Russland ausgebaut. Der UN-Sicherheitsrat brachte dann ein Ende der Minusma auf den Weg. Deutschland hatte bereits zuvor das Ende seiner Beteiligung an der Mission beschlossen.
Jüngsten Angaben der Bundeswehr zufolge befinden sich von den ursprünglich über 1000 Soldatinnen und Soldaten nur noch ungefähr 160 in Mali. Ihr Abzug wird durch den Militärputsch im angrenzenden Niger erschwert, wo die Bundeswehr am Rande der Hauptstadt Niamey einen Lufttransportstützpunkt unterhält. Das Land war von der Bundesregierung als sogenannter Stabilitätsanker in Westafrika bezeichnet worden.
Islamistische Terrorgruppen, die teils mit Al-Kaida und der Terrormiliz Islamischer Staat verbündet sind, breiten sich in Mali und seinen Nachbarstaaten aus. Auch ein Konflikt zwischen dem Staat und separatistischen Tuareg-Rebellen droht erneut auszubrechen.
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