Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Kabul. Nach einer schweren Anschlagsserie in Afghanistan hat die UN-Mission im Land (Unama) erneut zu einer Waffenruhe aufgerufen. «Ich fordere die Einstellung der Kämpfe und die Achtung des humanitären Rechts, das dem Schutz der Zivilbevölkerung dient», sagte Unama-Chefin Deborah Lyons laut einer Mitteilung am Dienstag (19. Mai).
Die UN-Mission beklagte eine zunehmende Gewalt und einen Anstieg der Anzahl getöteter Zivilisten im April. Demnach sind die Taliban im vergangenen Monat für 208 tote oder verwundete Zivilisten verantwortlich, afghanische Sicherheitskräfte für 172. Die Opferzahlen stellen laut UN einen deutlichen Anstieg im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum, aber auch im Vergleich zum März dar. Die UN-Mission zeigte sich auch besorgt über Anschläge der Terrormiliz Islamischer Staat (IS).
Nach schweren Anschlägen auf die Entbindungsstation einer Klinik in Kabul vergangene Woche sowie eine Trauerfeier im Osten des Landes kündigte Präsident Aschraf Ghani erneut Offensiven an. Der IS übernahm die Verantwortung für den Anschlag auf die Trauerfeier und wurde von den USA auch des Anschlags auf die Gebärklinik beschuldigt. Die Taliban interpretierten Ghanis Ankündigung als Kriegserklärung und intensivierten seitdem ihre Angriffe.
Unterdessen reiste der US-Sondergesandte Zalmay Khalilzad erneut in die Region, um für einen schnellen Beginn geplanter Friedensgespräche und einer Reduzierung der Gewalt zu vermitteln. Dafür will Khalilzad im Golfemirat Katar in Doha erneut Vertreter der Taliban sowie in Kabul Regierungsvertreter treffen.
Am 29. Februar unterzeichneten die USA mit den Taliban ein Abkommen, das einen schrittweisen Abzug internationaler Truppen vorsieht. Die Regierung in Kabul war nicht daran beteiligt, weil die Taliban direkte Gespräche mit ihr abgelehnt hatten. Der Deal sieht einen Gefangenaustausch vor und soll den Weg für Friedensgespräche ebnen. Der Konflikt im Land geht gewaltsam weiter.
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