Stellungnahme des DBwV zum Bundesalimentationsgesetz
Beförderungsstopp für Feldwebel: Fragen über Fragen!
Schweriner Sicherheitsdialog: Künstliche Intelligenz zwischen Potenzial und Gefahr
Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Ein ambitionierter Auftrag des Verteidigungsministers: Die Reorganisation des Bereichs Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung
Der neue Player in der Innovationslandschaft der Bundeswehr
Neue Personalstruktur – nicht bloß ein Thema für das Unteroffizierkorps
Drei Tage nach Social Media-Verkündung: Verteidigungsminister und GI erlassen Tagesbefehl
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Nächste Runde für die Soldata: Bundesweite Job- und Bildungsmesse für Soldaten
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Erinnerung an Stefan Kamins
Erinnerung an Tobias Lagenstein und Thomas Tholi
Erinnerung an Hauptmann Markus Matthes
Gedenken: Erinnerung an Matthias Standfuß, Michael Diebel und Michael Neumann
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Kabul. Nach einer schweren Anschlagsserie in Afghanistan hat die UN-Mission im Land (Unama) erneut zu einer Waffenruhe aufgerufen. «Ich fordere die Einstellung der Kämpfe und die Achtung des humanitären Rechts, das dem Schutz der Zivilbevölkerung dient», sagte Unama-Chefin Deborah Lyons laut einer Mitteilung am Dienstag (19. Mai).
Die UN-Mission beklagte eine zunehmende Gewalt und einen Anstieg der Anzahl getöteter Zivilisten im April. Demnach sind die Taliban im vergangenen Monat für 208 tote oder verwundete Zivilisten verantwortlich, afghanische Sicherheitskräfte für 172. Die Opferzahlen stellen laut UN einen deutlichen Anstieg im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum, aber auch im Vergleich zum März dar. Die UN-Mission zeigte sich auch besorgt über Anschläge der Terrormiliz Islamischer Staat (IS).
Nach schweren Anschlägen auf die Entbindungsstation einer Klinik in Kabul vergangene Woche sowie eine Trauerfeier im Osten des Landes kündigte Präsident Aschraf Ghani erneut Offensiven an. Der IS übernahm die Verantwortung für den Anschlag auf die Trauerfeier und wurde von den USA auch des Anschlags auf die Gebärklinik beschuldigt. Die Taliban interpretierten Ghanis Ankündigung als Kriegserklärung und intensivierten seitdem ihre Angriffe.
Unterdessen reiste der US-Sondergesandte Zalmay Khalilzad erneut in die Region, um für einen schnellen Beginn geplanter Friedensgespräche und einer Reduzierung der Gewalt zu vermitteln. Dafür will Khalilzad im Golfemirat Katar in Doha erneut Vertreter der Taliban sowie in Kabul Regierungsvertreter treffen.
Am 29. Februar unterzeichneten die USA mit den Taliban ein Abkommen, das einen schrittweisen Abzug internationaler Truppen vorsieht. Die Regierung in Kabul war nicht daran beteiligt, weil die Taliban direkte Gespräche mit ihr abgelehnt hatten. Der Deal sieht einen Gefangenaustausch vor und soll den Weg für Friedensgespräche ebnen. Der Konflikt im Land geht gewaltsam weiter.
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