Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
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DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
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Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
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„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Kabul. In Afghanistan ist die Zahl von gefolterten oder misshandelten Häftlingen leicht zurückgegangen. Allerdings bleibt sie auch mehr als 17 Jahre nach Beginn des internationalen Engagements in Afghanistan insgesamt weiter hoch, wie aus einer am Mittwoch von den Vereinten Nationen veröffentlichten Studie hervorgeht.
Demnach gab rund ein Drittel (32 Prozent) der Befragten an, sie seien nach ihrer Festnahme oder in Gefängnissen der afghanischen Sicherheitskräfte misshandelt oder gefoltert worden. Auch Minderjährige seien unter den Opfern, teilte die UN-Mission in Afghanistan (Unama) mit. Die am häufigsten gemeldete Form seien Schläge.
Bei einer ähnlichen Umfrage für die Jahre 2015/2016 waren es noch 39 Prozent. Der Rückgang geht vor allem auf bessere Bedingungen in den Haftanstalten des Geheimdienstes NDS zurück. Für Studie wurden 618 Häftlinge in 77 Einrichtungen befragt, die in den Jahren 2017 und 2018 im Zusammenhang mit dem Kampf gegen Extremisten festgenommen worden waren.
In der südlichen Provinz Kandahar berichteten sogar 77 Prozent der Inhaftierten von Folter und Misshandlung, darunter brutale Formen wie Elektroschocks, Erstickungssimulationen oder Ziehen an Genitalien.
Die UN nannten den Rückgang der Folterfälle «ermutigend». Er sei aber nicht signifikant genug, um sicherzustellen, dass bisher ergriffene Maßnahmen der Regierung ausreichten. Es herrsche zudem weiter ein durchgängiger Mangel an Verantwortlichkeit. Nur wenige Beschwerden von Häftlingen würden transparent untersucht oder von Gerichten verfolgt.
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