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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Voller Einsatz: Die "Invictus Games", hier ein Bild von den Wettkämpfen im vergangenen Jahr in Sydney, sollen nach Deutschland geholt werden. Foto: Bundeswehr/Patrick Bransmöller
Berlin. Die „Invictus Games“ sollen nach Deutschland geholt werden – das ist zumindest die erklärte Absicht der Unionsparteien und der SPD. Gestern (14. März) wurde ein entsprechender Antrag, das Sportereignis der versehrten Soldaten und Soldatinnen in Deutschland auszurichten, in erster Lesung im Bundestag beraten. In dem Antrag wird die Ankündigung der Bundesregierung begrüßt, sich für die Austragung der „Invictus Games“ in Deutschland einzusetzen. Damit zeige die Regierung den deutschen Soldaten, dass sie sich ihrer Verantwortung „auch jenseits der militärischen Einsätze bewusst ist“, heißt es in dem Schreiben. Bei den zahlreichen Auslandseinsätzen der Bundeswehr seien immer wieder Soldaten physisch oder psychisch verletzt worden und viele litten immer noch unter den Folgen. Die „Invictus Games“ seien ins Leben gerufen worden, um diesen Menschen eine neue Perspektive zu geben und ihnen mehr öffentliches Verständnis und Anerkennung zukommen zu lassen.
In dem Antrag von Union und SPD wird die Bundesregierung aufgefordert, sich für eine gezielte Vorbereitung und Qualifikation der Soldatinnen und Soldaten einzusetzen, die an den Wettkämpfen teilnehmen wollen – etwa mit Hilfe der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf.
Zuletzt wurden die „Invictus Games“ im australischen Sydney ausgerichtet – 500 versehrte Soldatinnen und Soldaten aus 18 Nationen namen teil. Die kommenden Wettkämpfe sind für 2020 in Den Haag in den Niederlanden geplant. Deutschland könnte im Jahr 2022 die Gastgeberrolle übernehmen.
Der Deutsche BundeswehrVerband begrüßt diese Initiative ausdrücklich. Bereits im vergangenen Jahr sagte der Bundesvorsitzende, Oberstleutnant André Wüstner: „Die ‚Invictus Games‘ in Deutschland wären der Hammer! Ein Mehr an Wertschätzung und Anerkennung gegenüber Veteranen wäre national wie international kaum denkbar. Es verdeutlicht, welche tragischen Folgen Einsatzmandate haben können, aber auch, welchen Mut Einsatzversehrte aus dem Sport ziehen. Gleichzeitig stärkt es das Band zwischen Bundeswehr und Gesellschaft.“
Nach der ersten Lesung im Bundestag wurde der Antrag, hier im vollen Wortlaut einsehbar, zur weiteren Beratung an den federführenden Sportausschuss überwiesen.
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