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Nach Angaben des BMVg befindet sich ein großer Teil der Unterkunftsgebäude der Bundeswehr - hier ein Bild von der Julius-Leber-Kaserne in Berlin - in gutem Zustand. Foto: DBwV/Gunnar Kruse
Berlin. Bei der Bundeswehr wird seit einiger Zeit in die Infrastruktur investiert. Die Ergebnisse werden nun sichtbar: "Rund 70 Prozent der für die Unterbringung von Soldatinnen und Soldaten genutzten Gebäude befinden sich in einem guten bis mittelguten Zustand", schreibt das Verteidigungsministerium (BMVg) auf seiner Homepage. Das sei eine Steigerung um fast die Hälfte. Auch die Zahl der Unterkünfte mit erheblichen Mängeln sinke deutlich.
"In den vergangenen Jahren hat die Bundeswehr große Anstrengungen unternommen, die Unterkunftsgebäude ihrer Soldatinnen und Soldaten zu verbessern. So konnten die Investitionen in die Infrastruktur der Liegenschaften seit 2014 um rund 48 Prozent von 713 Millionen Euro auf 1.054 Millionen Euro im Jahr 2019 gesteigert werden. Dieser Trend wird sich nach derzeitiger Prognose auch im Jahr 2020 fortsetzen", heißt es in dem Bericht weiter.
Bei der letzten Untersuchung 2014 seien nur 53 Prozent der Gebäude in einem guten bis mittelguten Zustand gewesen. Die Qualität der Unterbringung habe also deutlich gesteigert werden können. "Damit tragen die Anstrengungen der vergangenen Jahre Früchte", verkündet das BMVg.
Auch die Zahl der Gebäude, die erhebliche Abnutzungen aufweisen, sinke deutlich. Fielen 2014 noch 38 Prozent der Gebäude in diese Kategorie, seien es 2020 nur noch 27 Prozent der Unterkunftsgebäude. "Kein einziges Gebäude ist nicht benutzbar. 2014 waren noch insgesamt neun Prozent der Unterkunftsgebäude in einem nicht nutzbaren Zustand." Nicht betrachtet wurden Gebäude, die erst kürzlich fertiggestellt und noch nicht genutzt werden, sowie Unterkunftsgebäude, die dauerhaft aus der Nutzung genommen werden. Dies beträfe drei Prozent der untersuchten Gebäude.
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