Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Mama, warum hast du eine Uniform?
Eine Frau, die mutig für ein anderes Leben kämpfte
Kameradschaft und Selbstverständnis
„Die Bundeswehr braucht eine Revolution“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Erzählen Sie Ihre Veteranengeschichte!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin. Der Afghanistan-Untersuchungsausschuss des Bundestages beginnt an diesem Donnerstag mit der Vernehmung von Zeugen, die über die letzte Phase des Einsatzes der Bundeswehr am Hindukusch Auskunft geben können. Die Mitglieder des von Ralf Stegner (SPD) geleiteten Ausschusses wollen zuerst den Leiter der Einsatzgruppe Afghanistan im Einsatzführungskommando befragen sowie zwei Offiziere aus dem Verteidigungsministerium.
Der Ausschuss hat die Aufgabe, die Ereignisse und Entscheidungen rund um den überstürzten Abzug der Bundeswehr und die Evakuierungsmission im August 2021 aufzuklären. In der vergangenen Woche hatte der Ausschuss dazu mehrere Sachverständige angehört. Der General a.D Hans-Lothar Domröse hatte in einer Stellungnahme geschrieben, es sei problematisch gewesen, die Ausbildung der afghanischen Streitkräfte auf Kasernen und Übungsplätze zu beschränken. Er hielt fest: «Der Verzicht auf die Verbindung zur Bevölkerung und der Verlust unserer Kontakte zu Gouverneuren, Politikern und Organisationen zu deren Schutz und Sicherheit wir ja am Hindukusch waren, sollten sich beim überstürzten Abzug rächen.»
Markus Kaim von der Stiftung Wissenschaft und Politik identifizierte ein grundlegendes Problem des Afghanistan-Einsatzes. Er schrieb: «Ständig wechselnde und politisch motivierte Zwischenziele für das Engagement untergruben die Fähigkeit der USA wie der NATO, realistische Ziele für den Aufbau einer fähigen Armee und Polizei zu setzen.»
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