Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Kabul. Angesichts eines möglichen Friedensschlusses in Afghanistan hat der US-Generalinspekteur für den Wiederaufbau in dem Land vor neuen Risiken gewarnt. Ein schwaches Wirtschaftswachstum, mögliche Rückschritte bei Frauenrechten und die Integration ehemaliger Kämpfer seien neue Gefahren für Bemühungen um einen Wiederaufbau, hieß es in einem von John Sopko am Donnerstag (28. März) in Washington vorgestellten Bericht.
Ein US-Aufbauziel ist die wirtschaftliche und finanzielle Unabhängigkeit Afghanistans. Die schwächelnde Wirtschaft habe allerdings bereits jetzt Schwierigkeiten, die Hunderttausenden jungen Menschen, die jedes Jahr auf den Arbeitsmarkt drängten, aufzunehmen. Im Falle eines Friedensschlusses sei eine signifikante Zahl an rückkehrenden Flüchtlingen zu erwarten, die zusätzlichen Druck auf den Arbeitsmarkt ausübten, hieß es in dem Bericht.
Gleichzeitig müssten Zehntausende Taliban-Kämpfer reintegriert werden. US-Militärs hatten ihre Zahl zuletzt auf rund 60 000 geschätzt. Militärs in Kabul sind besorgt, dass Taliban, die keine Perspektive für sich sehen, zu anderen in Afghanistan aktiven Terrorgruppen wie etwa der Terrormiliz Islamischer Staat überlaufen.
Auch die Bemühungen im Bereich Frauenrechte sind laut US-Generalinspekteur in Gefahr. Washington habe seit 2001 eine Milliarde US-Dollar in geschlechtsbezogene Programme investiert und eine weitere Milliarde (890 Millionen Euro) in Programme, zu denen auch Frauenförderung gehörte. Die jüngsten US-Gespräche mit den Taliban hätten die Frage aufgeworfen, ob die fragilen Errungenschaften im Bereich Frauenrechte im Falle eines US-Abzugs geschützt werden könnten, heißt es in dem Bericht.
Seit 2002 haben die USA 132 Milliarden US-Dollar für den Wiederaufbau in Afghanistan bereitgestellt.
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