Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
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Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
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Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Kabul. Der US-Sondergesandte für eine Aussöhnung in Afghanistan hat zu einem Waffenstillstand in dem Bürgerkriegsland aufgerufen. Zehntausende unschuldige Zivilisten seien in den Kriegen in Afghanistan in den vergangenen Jahrzehnten umgekommen, schrieb Zalmay Khalilzad am Montag auf Twitter. «Die Afghanen wollen eher einen neuen Weg vorwärts, als eine weitere Kampfsaison», schrieb Khalilzad.
Der Aufruf des US-Sondergesandten folgt auf die Ankündigung einer militärischen Frühjahrsoffensive der radikalislamischen Taliban am Freitag. Viele Afghanen hatten angesichts laufender Gespräche zur politischen Beilegung des Konflikts gehofft, die Taliban würden auf eine solche Offensive verzichten.
Diese hat den Namen «Al-Fath» (der Sieg). Man sei entschlossen, das Land aus der «Umklammerung der ausländischen Besatzung» herauszulösen, habe neue Taktiken und moderne Waffen und hoffe, mit der neuen Offensive große Gebiete inklusive Städte einzunehmen, hieß es in einer Erklärung dazu.
Die USA seien Gespräche mit den Taliban eingegangen, weil Krieg nicht die Antwort sei, schrieb Khalilzad weiter. Der schnellste Weg, weitere Tote und Verletzte zu vermeiden, sei, einem Waffenstillstand zuzustimmen. Die Taliban-Führung solle ihren Vertretern erlauben, am Verhandlungstisch zu diskutieren.
Die USA und Taliban reden seit Juli über eine politische Lösung des Konflikts. Nach der jüngsten Runde, die Mitte März endete, sprachen beide Seiten von Fortschritten. Diese Woche soll es am Samstag zudem ein Treffen hochrangiger Taliban mit einer Delegation afghanischer Politiker geben - im Golfemirat Katar. Erstmals könnten auch Vertreter der Regierung Taliban treffen. Laut den Islamisten würden diese jedoch als Privatpersonen und nicht als Abgesandte der Regierung gesehen.
Allerdings konnte sich die afghanische Seite trotz mehrerer Treffen bisher nicht auf eine Delegation für Katar einigen. Zudem kündigte der Regierungsgeschäftsführer Abdullah Abdullah am Sonntag an, nicht an der für Ende April geplanten Großen Ratsversammlung (Loja Dschirga) in Kabul teilnehmen zu wollen. Dort werden fast 2500 Delegierte aus dem ganzen Land erwartet. Sie sollen die roten Linien für mögliche Friedensgespräche Kabuls mit den Taliban bestimmen.
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