Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin - Die Beschaffung wichtiger Güter für Bundeswehr und Polizei soll beschleunigt werden. Dieses Ziel verfolgt ein Gesetz, das der Bundestag am Donnerstag (30. Januar 2020) verabschiedet hat. Um die komplizierten und langwierigen Vergabeverfahren zu vereinfachen, werden damit bei Schlüsseltechnologien im Verteidigungs- und Sicherheitsbereich Ausnahmen von einer EU-weiten Ausschreibung ermöglicht. Vereinfachungen soll es auch bei der Beschaffung von Material für Auslandseinsätze der Bundeswehr geben und wenn die Abwehr terroristischer Angriffe schnelles Handeln erfordert. Allerdings muss nach dem Bundestag noch der Bundesrat zustimmen.
Der CDU-Abgeordnete Peter Bleser betonte in der Debatte die Notwendigkeit, Soldaten und Sicherheitskräfte mit der bestmöglichen Ausrüstung in ihre Einsätze zu schicken. Erst in dieser Woche hatte der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels (SPD) zum wiederholten Mal eine schnellere Beschaffung im Sinne der Streitkräfte angemahnt.
Der Gesetzentwurf der Koalition fand auch die Unterstützung der AfD, während alle anderen Oppositionsfraktionen dagegen stimmten. Der FDP-Obmann im Verteidigungsausschuss, Alexander Müller, sagte, statt einer rein nationalen Lösung brauche es möglichst viele Anbieter, um am Ende die bestmögliche Ausrüstung zu haben. Tobias Pflüger von der Linken bemängelte, es handle sich um eine reine Förderung für die deutsche Rüstungsindustrie. Der Grünen-Abgeordnete Tobias Lindner warnte, die Reform öffne Tür und Tor für Kartelle und Korruption, ohne die eigentlichen Probleme zu beheben.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: