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Das Gorch-Fock-Haus bot auch unter Corona-Bedingungen die notwendigen räumlichen Voraussetzungen für die Tagung. Foto: DBwV
Eine Informationstagung im Bezirk 3 war nach langer Pause die erste Veranstaltung mit Mandatsträgern im Norden. Knapp 15 Vertreter von Kameradschaften aus dem nördlichen Niedersachsen und Bremen trafen sich dazu im Wilhelmshavener Gorch-Fock-Haus.
Schwerpunkt des von Oberstleutnant Jörg Struckmeier geleiteten Treffens waren Umfang und Ablauf der Zusammenarbeit unter den weiterhin zu erwartenden Einschränkungen durch die Corona-Pandemie. Der Bezirksvorsitzende stellte fest, dass „dieser persönliche Kontakt mit den Mandatsträgern durch nichts zu ersetzen sei“, wenngleich er in den vergangenen Monaten über die sozialen Medien und per Telefon engen Kontakt zu den Kameradschaftsvorsitzenden gehalten habe.
Struckmeier übermittelte den Teilnehmern die Grüße des Landesvorsitzenden Oberstleutnant Andreas Brandes und dessen Wünsche für eine erfolgreiche Tagung, bevor er die Zuhörer über den aktuellen Stand im Landesverband und seinem Bezirk informierte. Anschließend stellte er sich in einer offenen Aussprache den Sorgen, Wünschen und Anregungen der Mandatsträger. Dabei drehte es sich unter anderem um Probleme beim Einpflegen von Daten in die Mitgliederlisten, Anträge zur Landesversammlung im nächsten Jahr sowie die bevorstehenden Personalratswahlen in den Truppenteilen und Dienststellen der Bundeswehr.
Zu Letzterem trug auf Einladung des Bezirksvorsitzenden Hauptmann a.D. Detlef Loeper vor, der seit Anfang des Jahres einer der drei Landesbeauftragten für Beteiligungsrechte ist. Eine gute Gelegenheit für den 56-Jährigen, sich den Tagungsteilnehmern vorzustellen und sein Aufgabengebiet zu umreißen. Die, wie für alle Veranstaltungen geltenden Corona-Regelungen, wie beispielsweise Mindestabstände, Maskenpflicht usw., waren natürlich auch am größten Standort der Bundeswehr einzuhalten. Dies hatte aber auf den harmonischen Verlauf der Tagung keinen hinderlichen Einfluss. Durch die erhaltenen Informationen wurden die Mandatsträger in die Lage versetzt, ihre Kameradschaften nach der langen Zeit fehlender persönlicher Kontakte wieder auf Stand zu bringen. Damit wurde der Zweck der Wilhelmshavener Tagung im vollen Umfang erreicht.
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