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Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich unter der Leitung von Holger Weihe und Bernd Kaufmann zur Zielgruppentagung des Vorstands CIR zum Thema „Infoveranstalten TSK CIR 2024. Foto: DBwV/Eva Krämer
Mit dem Beginn der Zeitenwende hat sich die Sicherheitsarchitektur Deutschlands grundlegend verändert. Die Bundeswehr steht vor der Herausforderung, neben konventionellen Verteidigungsmethoden auch die modernen Bedrohungen des Cyber- und Informationsraums effektiv zu bewältigen. Vor diesem Hintergrund hat die Säule CIR im Bundesvorstand des Deutschen BundeswehrVerbands Ende November eine Zielgruppentagung in Berlin veranstaltet.
Einblicke in die aktuelle Lage und Zukunftsvisionen
Den Auftakt der Tagung machte Kapitän zur See Dr. Kassian Meesenburg mit einem spannenden Impulsvortrag, in dem er die Teilnehmer über die Grundlagen und aktuellen Entwicklungen im Bereich CIR informierte. Im Anschluss berichtete der Chef des Stabes, Konteradmiral Roland Obersteg, über die aktuelle Lage der Bundeswehr und die weiteren Schritte hin zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit der Bundesrepublik Deutschland. In einer offenen Fragerunde stellte sich Konteradmiral Roland Obersteg den Fragen der Teilnehmer und bot detaillierte Einblicke in die geplanten Maßnahmen. Ein weiterer Höhepunkt der Tagung war der Vortrag von Oberst i.G. Mike Lengner, der unter dem Titel „Auf dem Weg zur Kriegstauglichkeit in der TSK CIR“ einen umfassenden Überblick über die Ziele und Maßnahmen gab, die die Kriegstauglichkeit der TSK CIR bis 2029 sicherstellen sollen. Hierbei wurden sowohl konzeptionelle Grundlagen als auch konkrete Schritte zur Umsetzung präsentiert.
Kulturwandel innerhalb der TSK CIR
Fregattenkapitän Anne Malucha erweiterte die thematische Vielfalt der Tagung mit einem Vortrag zum Thema „Kulturbefragung TSK CIR“. Dabei informierte sie die Teilnehmer über die aktuellen Ergebnisse und Entwicklungen der laufenden Befragung. Besonders betont wurde der Plan, die erhobenen Daten der zweiten Kulturbefragung ab dem 6. Januar 2025 den Dienststellen zur Verfügung zu stellen. Die zentrale Bedeutung dieser Befragung für die Weiterentwicklung der Arbeits- und Führungskultur innerhalb der TSK CIR wurde dabei eindrucksvoll hervorgehoben.
Austausch und Diskussion als zentrale Elemente
Zum Abschluss der Tagung tauschten sich die Teilnehmer in offenen Diskussionen über die präsentierten Themen aus. Dabei wurde deutlich, dass die Zeitenwende die TSK CIR zu einer Schlüsselkomponente der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands macht. Die zunehmende Digitalisierung und die wachsenden hybriden Bedrohungen unterstreichen die Notwendigkeit einer starken und leistungsfähigen TSK CIR.
Herausforderungen und Chancen
Die Herausforderungen für die TSK CIR sind groß: Sie muss nicht nur gegen hochentwickelte Cyberangriffe bestehen, sondern auch die wachsende Bedeutung des Informationsraums und der Nutzung des Elektromagnetischen Spektrums in modernen Konflikten bewältigen. Doch ebenso groß sind die Chancen. Mit einer verstärkten internationalen Zusammenarbeit, einer gezielten Modernisierung und einer klaren strategischen Ausrichtung hat die TSK CIR das Potenzial, nicht nur innerhalb der Bundeswehr eine Schlüsselrolle einzunehmen, sondern auch als internationaler Vorreiter im Bereich der Cyberverteidigung zu agieren.
„Wir bleiben weiterhin im Gespräch und werden solche Veranstaltungen auch künftig für unsere Mitglieder anbieten“, erklärte Oberstabsbootsmann Weihe am Rande der Tagung. Ziel dieser Veranstaltungen ist es, den fachlichen Austausch zu fördern und die Weichen für eine zukunftsfähige TSK CIR zu stellen.
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