Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Eine Frau, die mutig für ein anderes Leben kämpfte
Kameradschaft und Selbstverständnis
„Die Bundeswehr braucht eine Revolution“
Auftakt für das Wahljahr 2026
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Bundestag berät über vier Auslandseinsätze
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Erzählen Sie Ihre Veteranengeschichte!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Zu seinem Talk hatte Markus Lanz (l.) neben Oberst André Wüstner (2.v.r.) die Grünen-Co-Vorsitzende Katharina Dröge (2.v.l.), die FAZ-Journalistin Julia Löhr und den Politikwissenschaftler Wolfgang Merkel eingeladen. Foto: Cornelia Lehmann
Die Expertise des Deutschen BundeswehrVerbandes bleibt gefragt: Im April ist der Bundesvorsitzende zu Gast beim TV-Talk bei Markus Lanz. In der ZDF-Sendung beschreibt Oberst André Wüstner die enorme Lücke zwischen politischem Anspruch und der Wirklichkeit in der Bundeswehr. Trotz aller Anstrengungen von Verteidigungsminister Boris Pistorius und etlicher bereits getroffener Entscheidungen liege noch ein langer, harter Weg vor der Bundeswehr. Mit einem anschaulichen Beispiel verdeutlicht Oberst Wüstner die Lage: Rund 1000 Tankfahrzeuge benötige das Heer – vorhanden seien jedoch lediglich 70. Teilweise sei die Situation beim Material schlechter als vor Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine.
Der wichtigste Aspekt sei aber dennoch das Thema Personal. Wüstner: „Wir können die Defizite bei Infrastruktur und Material einfacher bewältigen als die enorme Herausforderung bei der Personalgewinnung und -bindung. Die strategische Herausforderung ist daher die personelle Aufwuchsfähigkeit unserer Streitkräfte.“
Der April ist auch der Monat, in dem die neue Struktur der Bundeswehr nach dem Osnabrücker Erlass von Verteidigungsminister Boris Pistorius Form annimmt: Zunächst wird das neue Operative Führungskommando in Dienst gestellt, das nun die Verantwortung sowohl für die Auslandseinsätze der Bundeswehr als auch für die Aufgaben der Landes- und Bündnisverteidigung trägt und anstelle des Einsatzführungskommandos und des Territorialen Führungskommandos tritt. „Das Operative Führungskommando stellt die Führung für die gesamte Bundeswehr sicher“, sagt Verteidigungsminister Pistorius beim Aufstellungsappell in der Berliner Julius-Leber-Kaserne.
Ende des Monats wird auf der Bonner Hardthöhe auch das Unterstützungskommando in Dienst gestellt. Das Kommando führt den neuen Unterstützungsbereich, in dem unter anderem die Streitkräftebasis und der Sanitätsdienst integriert sind.
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