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Stavanger liegt an der Westküste Norwegens. Foto: LV Nord
Stavanger (Norwegen). Anfang Mai besuchte der Bezirksvorsitzende Schleswig-Holstein Süd/Freie und Hansestadt Hamburg (Bezirk 2) die zu seinem Bezirk gehörende nördlichste Kameradschaft Europas. Hauptmann a.D. Dirk Sommer reiste dazu auf Einladung der im März letzten Jahres gegründeten Truppenkameradschaft (TruKa) JWC Stavanger nach Norwegen. Deren Mitglieder leisten im deutschen Anteil des NATO Joint Warfare Centre (JWC)* Stavanger Dienst. Sommer übernahm die Aufgabe, dort die Wahlen zum Vorstand der TruKa durchzuführen.
Nach einer 13-stündigen Anreise über Dänemark fand zunächst ein Gespräch mit dem Kameradschaftsvorstand und eine Führung durch das Center statt. Dabei wurden von den Soldaten die besonderen Sorgen und Bedürfnisse in Auslandsdienststellen angesprochen. Sommer versprach seinen Gesprächspartnern, Verbindung zu ihnen zu halten, „weil die Betreuung von Truppenkameradschaften nicht an Grenzen aufhört.“
Am nächsten Tag schloss sich die Vorstandswahl und ein verbandspolitscher Vortrag durch Sommer an. Als Gastgeschenk des Landesverbandes Nord übergab der Bezirksvorsitzende dem neuen und alten Vorsitzenden Stabsfeldwebel Holger Baum zwei Verbands-Roll-Ups für Veranstaltungen. Der Kameradschaftsvorstand freut sich auf die Verbandsarbeit, wie Baum gegenüber Sommer versicherte: „Durch die Gründung der Truppenkameradschaft sind jetzt auch unsere Mitglieder offiziell im DBwV eingebunden und können dadurch aktiv die Arbeit des Bundeswehrverbandes mitgestalten.“ Der Stabsfeldwebel weiter: „Takk skal du ha. Godt samarbeid!“ (Ich möchte allen danken, auf gute Zusammenarbeit!)
* Das Joint Warfare Centre (JWC, Zentrum für gemeinsame Kriegsführung) ist ein Schulungs- und Trainingszentrum der NATO in Stavanger, Norwegen. Es befindet sich in einem geschützten Bunker, der über drei unterirdische Stockwerke und 70 Meter tief in den Felsen reicht. Das Center wurde im Oktober 2003 gegründet und ist ein Teilkommando des Allied Command Transformation in Norfolk (USA). Anlass der Gründung des JWC war die Bildung eines Kommandos, das sich gezielt dem Training der NATO-Hauptquartiere widmet. Das JWC ist für die Planung und Durchführung von streitkräftegemeinsamen, computerunterstützten Übungen der NATO-Hauptquartiere der militärischen Kommandostruktur auf operativer und strategischer Ebene verantwortlich. Die Bundeswehr stellt mit 38 Soldaten den zweitgrößten Anteil des rund 270 Dienstposten umfassenden NATO-Ausbildungszentrums aus 16 Nationen, welches seit Oktober 2021 von dem polnischen Kommandeur Generalmajor Piotr Malinowski geführt wird. Dessen Vorgänger und letzter deutscher Kommandeur war im Range eines Konteradmirals der jetzige Inspekteur der Deutschen Marine, Vizeradmiral Jan C. Kaack.
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