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Kameradschaft und Selbstverständnis
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Die ERH-Kameradschaft wird von einem engagierten Vorstand geführt. Foto: DBwV/LV Nord
Wittmund. Ihr 30-jähriges Bestehen beging die Wittmunder Kameradschaft der Ehemaligen, Reservisten und Hinterbliebenen (ERH) im Rahmen eines Standorttages. Die Kreisstadt an der ostfriesischen Nordseeküste ist Heimat des Taktischen Luftwaffengeschwaders 71 „Richthofen“. Des Weiteren sind dort die 4. Staffel des Objektschutzregiments der Luftwaffe und mehrere kleinere Dienststellen stationiert. Der Deutsche BundeswehrVerband (DBwV) ist in Wittmund mit einer rund 700-köpfigen Truppenkameradschaft und einer selbstständigen Kameradschaft der Ehemaligen, Reservisten und Hinterbliebenen (ERH) mit rund 350 Mitgliedern vertreten.
Im Mittelpunkt des Tages standen zwei Vorträge des Landesvorsitzenden Nord. Das Programm von Oberst Thomas Behr und des Bezirksvorsitzenden Oberstabsfeldwebel Oliver Sekuli sah zunächst ein Frühstück mit Mandatsträgern und eine Einweisung in den NATO-Flugplatz Wittmundhafen vor. Dort sind umfassende Sanierungs- und Umbaumaßnahmen im Gange. Nach deren Abschluss kann das Richthofen-Geschwader auf dem dann modernsten Militärflugplatz Deutschlands den Flugbetrieb mit seinen Eurofightern wieder aufnehmen.
Nach einem Mittagessen mit Kommandeuren, Dienststellenleitern und „Spießen“ referierte Behr vor aktiven Soldatinnen und Soldaten. Am Nachmittag begann eine Vorstandssitzung der ERH-Kameradschaft, der sich eine Feierstunde im Rahmen einer Mitgliederversammlung anschloss. Zu dieser begrüßte der ERH-Kameradschaftsvorsitzende rund 100 Mitglieder und Gäste. Hauptfeldwebel a. D. Ulrich Peise betonte, dass neben der Vertretung sozialer Interessen für seine Kameradschaft der Zusammenhalt eine wichtige Rolle spiele, „in den auch die Familienangehörigen einbezogen werden.“ Sein Dank galt Thomas Behr und Oliver Sekuli für deren stets kameradschaftliche Unterstützung sowie dem hauptamtlichen Mitarbeiter Günther Koch für dessen Arbeit vor Ort.
Der Landesvorsitzende ging in seinen Ausführungen auf die aktuelle sicherheitspolitische Lage und die daraus resultierenden Herausforderungen für die Bundeswehr ein: Es kommen viele Aufgaben auf unser Land und uns zu, um den Frieden zu sichern.“ Behr betonte, dass Deutschland und Europa gerüstet sein müssen und verwies deshalb auf eine Dienstpflicht, die sich aber auf Basis einer Freiwilligkeit selbst widersprechen würde. Er erinnerte die Teilnehmer in diesem Zusammenhang an die über viele Jahrzehnte in der Bundesrepublik herrschende Wehrpflicht: „Sie war schon einmal ein Erfolgsmodell dafür, kämpfen zu können, um nicht kämpfen zu müssen.“
Während der Feierstunde wurden auch mehrere Mitglieder geehrt: Seit 50 Jahren sind Stabsfeldwebel a.D. Karl-Heinz Marsänger und der Kameradschaftsvorsitzende Peise dabei, seit 40 Stabsfeldwebel a.D. Jan Meinders und Stabsbootsmann a.D. Alwin Tergau. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Oberstleutnant a.D. Frank Gedrange und Major a.D. Thomas Wassmann ausgezeichnet.
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