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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Die im Stil der Grasschneiderinnen um 1459 gekleideten Stadtführerinnen entführten die Mitglieder der KERH Rhein-Neckar in die Zeit des Mittelalters in Bad Wimpfen. Foto: Richard Fürstenberger
Unter dem Motto „Durch Gassen, Gossen und das ganze Himmelreich“ ging es beim Tagesausflug der Kameradschaft ERH Rhein-Neckar durch die Altstadt von Bad Wimpfen.
Zwei Grasschneiderinnen entführten die 22 Teilnehmer in das Jahr 1495. Anders als sonst bei Stadtführungen sollte diese Jahreszahl während der gesamten Tour die einzige bleiben. An unterschiedlichen Plätzen veranschaulichten sehr anschaulich und unterhaltsam die Grasschneiderinnen den Alltag der verschiedenen Berufe und Stände. Die beiden Damen hatten viel zu erzählen und fanden ein dankbares Publikum.
Da die Stadt im Mittelalter eine eigene Gerichtsbarkeit hatte, beschäftigte sie natürlich auch einen Henker. Er war gefürchtet und unbeliebt zugleich, hatte aber so manches Wundermittel im Angebot, über dessen Herkunft es schauderhafte Gerüchte gab. Ein gut bezahlter Nebenerwerb zum städtischen Lohn.
Am Ende waren sich alle einig, Bad Wimpfen ist ein lohnendes Reiseziel.
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