Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
Mama, warum hast du eine Uniform?
Eine Frau, die mutig für ein anderes Leben kämpfte
Kameradschaft und Selbstverständnis
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Erzählen Sie Ihre Veteranengeschichte!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Unter den Gästen sind Mitglieder der Kameradschaft ERH Donauwörth und der TruKa Donauwörth. Foto: Johann Baars
Donauwörth: Sucht hat viele Gesichter und kann die Freude am Leben und die Gesundheit ruinieren. Zeit also, sich damit einmal tiefgründiger auseinanderzusetzen, sagten sich die Mitglieder der Kameradschaft ERH Donauwörth und setzten das Thema auf die Tagesordnung ihrer Herbstversammlung im Sportheim Wörnitzstein.
Das Mitglied der Kameradschaft Hauptmann a.D. Dieter Münch ist seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Suchtberatung und Suchtprävention aktiv. Er schilderte sehr plastisch Wege in die Sucht und die Gefahren für Süchtige und Mitmenschen. Die verschiedenen Arten von Sucht wie Alkohol-, Drogen-, Nikotin- und Spielsucht kennen keine Grenzen, so Münch. Der Übergang vom „Probieren“ über den „Genuss“ bis hin zur Sucht gestaltet sich sehr individuell und ist fließend. Betroffene Personen sind dabei sehr kreativ, um ihre Sucht zu verbergen, Hilfe als unnötig darzustellen und den Vorwurf der Abhängigkeit abzulehnen. Erst bei körperlichen Auswirkungen der Sucht und das Gefühl, „am Ende“ zu sein, kann zum Eingeständnis von Suchtverhalten führen.
Hilfeleistung für Suchtabhängige ist nur sehr schwer möglich. Einerseits ist die Toleranzgrenze bei Alkohol höher als z.B. bei Drogen, andererseits werden Hilfen und Ratschläge beim Betroffenen oft nicht „ankommen“. Münch beendete seinen Vortrag mit dem Hinweis, dass Hilfen nur dann Erfolg haben, wenn der Betroffene stets mit den Konsequenzen seiner Verweigerung der Hilfen konfrontiert werde.
Bezirksvorsitzender Stabsfeldwebel a.D. Franz Jung informierte über Themen, die den DBwV aktuell in "Atem" halten. Positiv sehe Jung, dass die Beihilfe-App von vielen Versorgungsempfängern genutzt werde und damit für einige Erleichterung bei der Abrechnung sorge.
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